CoronaVO Schule vom 27.08.2021

In der CoronaVO des Landes BWB wurden die bisherigen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens weitestgehend zurückgenommen. An deren Stelle treten „Basisschutzmaßnahmen“ mit geringer Eingriffsintensität (u.a. AHA+L-Regeln) sowie Kontrollmaßnahmen gegenüber nicht-immunisierten Personen.

Die inzidenzabhängigen Regeln sind entfallen. Es gibt keine Regel mehr, dass beim Überschreiten eines bestimmten Inzidenzwertes in den Wechsel- oder Fernunterricht überzugehen ist.

Testung:

weiterhin verbindlich; Nachweis durch Eigenbescheinigung der Erziehungsberechtigten auf dem durch das KM vorgegebenen Musterformular montags und donnerstags; neu: ab 27.9. bis zu den Herbstferien dreimal wöchentlich (montags, mittwochs, freitags)

Kinder benötigen z.B. für den Besuch im Zoo oder Restaurant keinen Nachweis mehr über ein negatives Testergebnis. Sie gelten dafür automatisch als getestet, da in den Schulen regelmäßige Tests durchgeführt werden. Einzelnachweise über ein negatives Testergebnis mit Stempel der Schule werden daher nicht mehr ausgestellt.

„Geimpfte“ und „Genesene“ brauchen ab 27.09. keinen Test; bitte Kopie des Nachweises im Sekretariat abgeben, falls gewünscht

Abstandsgebot:

1,5 m, sofern die örtlichen Verhältnisse und die Anforderungen des Unterrichts dies zulassen

Nach Möglichkeit soll die Durchmischung von Klassen vermieden werden (z.B. Unterrichtsbeginn bzw. –ende, Pausen)

Der gemeinsame Verzehr von Speisen und Getränken ist zulässig.

Die Bildung von klassenübergreifenden Gruppen ist innerhalb einer Jahrgangsstufe zulässig, soweit dies erforderlich ist, um das Unterrichtsangebot zu realisieren.

Maske:

Es gilt eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht, d.h. wenn die Inzidenz unter einen bestimmten Wert fällt, gilt dennoch die Maskenpflicht. Diese gilt auch im Klassenzimmer, ebenso für die Ergänzende Betreuung und die flexible Nachmittagsbetreuung.

Ausnahmen:   Gesangsunterricht

                        BSS (Bei Sicherheits- und Hilfestellung Maske erforderlich!)

                        Essen und Trinken

                        Pausenzeiten im Freien

Lüften:

Alle 20 Minuten; auch beim Einsatz von mobilen Luftfiltern

Absonderung:

Unterliegt eine Schülerin oder ein Schüler nach einem positiven Test der Pflicht zur Absonderung, folgt nicht automatisch eine Absonderungspflicht für „enge Kontaktpersonen“. Folgende Regelungen sind nun vorgesehen:

  • fünfmalige (neu!) Testpflicht vor Betreten der Schule mindestens mittels Schnelltest (nicht nur Montag bzw. Donnerstag)
  • keine generelle Quarantäne für die Klasse
  • 5 Tage Unterricht grundsätzlich nur im Klassenverband
  • Teilnahme an Betreuungsangeboten nur in möglichst konstant zusammengesetzten Gruppen zulässig. (Bitte, nicht daran teilzunehmen)
  • BSS kontaktarm

Präsenzpflicht

Befreiung nur mit Vorlage eines ärztlichen Attestes (Erfüllung der Schulpflicht durch Teilnahme am Fernunterricht)

Grundsätzlich innerhalb der ersten Woche eines Schulhalbjahres oder Schuljahres (Ausnahmen möglich)

Zutritts- und Teilnahmeverbot:

  • bei Absonderungspflicht
  • nach einem positiven Schnelltest bis zum negativen Ergebnis eines PCR-Tests
  • bei typischen Covid-19-Symptomen (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust)
  • ohne medizinische Maske
  • ohne Testnachweis (bzw. Impf- oder Genesenen-Nachweis)

Die beiden letzten Punkte gelten als Verletzung der Schulbesuchspflicht.

Die vollständige Verordnung finden Sie hier.

Lernbrücke

Für angemeldete Kinder unserer Südschule und der Waldschule beginnt am Montag, den 30. August um 9 Uhr die Lernbrücke.

Voraussetzung für die Teilnahme ist neben der bereits erfolgten Anmeldung der Nachweis eines negativen Testergebnisses. Hierfür genügt es, den Test zuhause durchzuführen. Das negative Testergebnis muss von einem Erziehungsberechtigten mit einer Unterschrift bestätigt werden. Außer am eigenen Sitzplatz ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Maske oder einer FFP2-Maske im Schulgebäude Pflicht. Bitte beachten Sie auch eventuelle Quarantäne-Regeln nach einem Auslandsaufenthalt.

Die Kinder treffen sich um 9 Uhr im Schulhof der Südschule.

Unser Förderverein versüßte das Schuljahresende

Bereits im letzten Jahr versüßte uns der Förderverein unserer Südschule Neureut mit dem Eiswagen der „Eis-Oma“ den Start in die Sommerferien. Und auch wenn dies schon lange her ist, fragte mich kürzlich eine Zweitklässlerin: „Du, Frau Jayme, kommt vor den Ferien eigentlich wieder die Eis-Oma an die Südschule?“ Erstaunlich … Dass Verben klein- und Nomen großgeschrieben werden, kann sich manch Grundschulkind nicht so leicht merken, aber das Eisessen vor vielen Monaten hatte wohl einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. Das Grinsen im Gesicht wurde deshalb auch größer, als ich die Frage mit „ja“ beantwortet habe.

Auch dieses Jahr stattete uns der Eiswagen also in der letzten Schulwoche einen Besuch ab. Bereits zuvor wählten unsere Kinder unter vier Geschmäckern ihre Lieblingssorte aus, damit die Ausgabe der Eisportionen reibungslos ablaufen konnte. Vanille, Schoko, Erdbeere oder Stracciatella? Das war die große Frage, die für manch einen gar nicht so einfach zu beantworten war. 

Unter Pandemiebedingungen, das heißt, Klasse für Klasse für sich, erhielt schließlich jedes Kind zwei Eiskugeln im Becher. Es wurde „geschleckt“ und „geschlotzt“ und die zahlreichen „Eisschnuten“, die einem anschließend auf dem Schulhof begegneten, waren ein eindeutiger Beweis dafür, dass es allen bestens geschmeckt hat.

Herzlichen Dank unserem Förderverein für dieses leckere Geschmackserlebnis am Ende eines ungewöhnlichen und anstrengenden Schuljahres. Unser Förderverein hat mit der Eis-Oma wieder viele Kinderaugen zum Strahlen gebracht. (NJ)

Südschule Neureut im Fußballfieber

Nachdem unsere Schüler und Schülerinnen im vergangenen Schuljahr die ehemaligen KSC-Profis Damian Roßbach und Benjamin Uphoff in einer Unterrichtsstunde zu Gast hatten und dabei erfuhren, was es heißt ein Fußballprofi zu sein, durften sie in diesem Jahr selbst ans runde Leder und ihr Können unter Beweis stellen. So freuten sich rund 50 fußballbegeisterte Jungs und Mädchen der zweiten bis vierten Klassen auf ein „echtes“ KSC-Training unter Anleitung „echter“ Trainer aus dem KSC Nachwuchsleistungszentrum. Bereits zuvor wurde in den Pausen eifrig gekickt und trainiert.  Aufgeregt und hochmotiviert gaben die Südschüler und Südschülerinnen dann endlich alles. In einem 45-minütigen Bewegungsparcours galt es einige fußballerische Aufgaben zu lösen: Jonglieren, Passen, Torschüsse und spannende Abschlussspiele standen auf dem Programm und gaben einen Einblick darüber, wie beim Wildparknachwuchs trainiert wird.  Ausgepowert und begeistert waren sich am Ende alle einig:  Dieses Training war richtig cool! Honoriert für ihren Einsatz bekamen alle noch eine tolle Vesperdose. Nach diesem besonderen Erlebnis finden in der nächsten Saison ganz sicher wieder einige Südschulkicker den Weg in den BBBank Wildpark, um IHR Team mit einem lautstarken „KSC, olé olé olé“ zu unterstützen. (AHi)

15 Murmeltiere machen den Karlsruher Zoo unsicher

Da wir die letzten Wochen und Monate wegen der Pandemie keine außerschulischen Lernorte besuchen durften, war die Freude riesengroß, als die Schüler der Klasse 2b der Südschule Neureut erfuhren, dass vor Beginn der Sommerferien noch ein Ausflug stattfindet. Endlich einmal wieder das Schulhaus verlassen und zusammen mit den Freunden etwas erleben, das war Anlass genug für freudenstrahlende Gesichter.

Wir trafen uns also morgens vor den Toren des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe, besprachen die Verhaltensregeln und machten uns auf den Spazierweg zu den Tiergehegen und – häusern. Damit die 15 Murmeltiere auch wissenstechnisch etwas mit nach Hause nahmen, galt es, in fünfköpfigen Teams Fragen einer Zoo-Rallye zu beantworten. „Was sorgt dafür, dass Chinaleoparden so ausgezeichnet klettern können?“ oder „Wie lange wächst ein Küken im Ei“? – Diese und andere Fragen erforderten es, dass die Kinder die Informationstafeln genau lasen und die richtige Antwort suchten. Die Rallye hatte die Schüler derart angespornt, dass ich meine Klasse manchmal daran erinnern musste, nicht nur die Tafeln zu studieren, sondern auch einmal die lebendigen Tiere zu betrachten. 😉

Nachdem wir uns bei schönstem Sommerwetter ein Eis gegönnt hatten, ging es am Ende natürlich auch auf den Spielplatz. Hier konnten die Murmeltiere ihre restliche Energie loswerden und sich mit einem Vesper stärken, bevor es dann Richtung Ausgang ging und der Heimweg angetreten wurde.

Herzlichen Dank an Frau Blaschke und Herrn Hahn, die uns auf unserer friedvollen Pirsch begleitet und mich bei der Bändigung der Rasselbande unterstützt haben. J

Ach ja, die Gewinnergruppe, die bei der Tier-Rallye die meisten Punkte ergattert hatte, erhielt am letzten Schultag zusammen mit dem Zeugnis eine kleine Ehrung und einen Süßigkeiten-Preis!

Das große Flattern

Lange wurden sie von den „Murmeltieren“ und den „Mäusen“ der 2. Klassen erwartet: Die Raupen des Distelfalters. Frisch an einem Donnerstag eingetroffen, wurden die 12 Raupen begutachtet, vermessen und genauestens von allen Seiten beäugt. Sie verblieben in ihrer Aufzuchtbox, die genug Nahrung beinhaltete. Ein erstauntes „Ui, die sind aber dick geworden“ ging dann am Montag durch die beiden Klassen: Die Raupen hatten ordentlich an Umfang und Größe zugenommen. Man konnte ihnen quasi beim Wachsen zusehen. Genau eine Woche nach dem Einzug ins Klassenzimmer verpuppten sich alle Raupen am Deckel der Box, nachdem sie sich ein letztes Mal gehäutet hatten. Nun erfolgte der Umzug in eine Voliere. Jetzt hieß es abwarten. Am 12. Tag war es soweit: Die ersten Distelfalter schlüpften! Die Kinder konnten sogar während des Unterrichtes beim Schlüpfen zusehen. Etwas zerknautscht ruhten sich die Schmetterlinge aus, bevor sie uns ihre wunderschönen Flügel präsentierten. Zwei Wochen nach ihrer Ankunft ließen die Zweitklässler ihre Gäste unter „Aahs“ und „Oohs“ im Schulhof frei. Guten Flug – und hoffentlich viele Wildblumen zum Trinken!

Die Hardtwaldschule an der Südschule

Wir, die Schülerinnen und Schüler dreier Klassen der Hardtwaldschule (SBBZ mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, Neureut), fanden dankenswerter Weise einen neuen Lern- und Wirkungsort an der Südschule Neureut.

Wir stellten uns der Herausforderung, den verwilderten und zuletzt nicht mehr genutzten Schulgarten der Südschule neu zu gestalten.

Mit Tatkraft und Schaffenswillen wurden im vergangenen Herbst 2020 die vorhandenen Hochbeete von Unkraut und Gestrüpp befreit, neu aufgebaut, mit Farbe verschönert und neu angelegt.

Eine Grasfläche wurde umgegraben und neu eingesät.

Im Frühjahr 2021 konnte es dann endlich losgehen, mit dem Planen – dem Vorbereiten der Erde – dem Säen und dem Pflanzen.

Wir konnten uns kaum bremsen und wurden auch schon bald mit den ersten Radieschen belohnt.

Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen der Südschule wurden von unserem Eifer angesteckt und es entstand ein „kooperatives Kartoffelbeet“ mit der Klasse 3.

Die Südschülerinnen und –schüler freuen sich mit ihren Lehrerinnen und uns täglich über das üppige Pflanzenwachstum der Salat- und Gemüsepflanzen und bald auch über die Ernte.

UB

Fundsachen

Die Fundsachen sind nun im Foyer ausgelegt. Bitte schauen Sie sich die Bilder an und erklären Ihrem Kind, wo es einen vermissten Gegenstand findet. Ihr Kind darf diesen dann abholen. Die Klassenlehrerinnen werden gemeinsam mit den Kindern an die Tische gehen. Besonders bei Erstklässlern und Erstklässlerinnen ist es zu empfehlen, dass Sie das entsprechende Bild ausdrucken, den Gegenstand ankreuzen und Ihrem Kind das Bild mit in die Schule geben. Am letzten Schultag werden alle nicht abgeholten Fundsachen der Diakonie zugeführt.

Koalas werden aktiv

Da Corona es nun endlich zuließ, machten sich am Donnerstag, den 17.06.2021, 17 Koalas auf den Weg zu ihrem ersten Ausflug in ihrer Schulzeit. Das Ziel war der nahegelegene Aktivpielplatz. Nach einer kurzen Wanderung machte sich die Klasse 1B das Gelände zu eigen. Sie streiften durch das kleine Wäldchen, kletterten auf die Häuschen, schwangen munter auf den Astschaukeln hin und her und ließen sich von ihren Mitschülern auf dem Dreiradtaxi über den Hof kutschieren. Abschließend konnte jeder noch eine Schüssel, einen Kerzenständer oder eine Figur aus Ton fertigen und dadurch eine schöne Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen. Viel zu schnell verging der Vormittag und sie mussten bei knapp 34 Grad am bisher heißesten Tag des Jahres zurück zur Schule laufen.