Schon seit einigen Jahren findet unser Südschul-Lauftreff jede Woche statt. Immer donnerstags laufen alle Kinder gemeinsam mit Lehrkräften ins Tiefgestade oder machen spielerisch Erfahrungen mit dem Laufsport. In diesem Jahr möchten wir zum ersten Mal am Neureuter Volkslauf teilnehmen. Für die Vorbereitung durften wir sogar die Aschenbahn des Schulzentrum Neureuts nutzen, damit die Kinder eine Vorstellung davon erhalten, wie weit sie für 400 bzw. 800 m laufen müssen. Auch konnten sie auf diese Weise besser üben, ihre Kraft einzuteilen. Herzlichen Dank dem Gymnasium und der Realschule Neureut! Wer unsere fast 60 teilnehmenden Südschulkinder am Sonntag, den 6. April um 11 Uhr beim Neureuter Volkslauf anfeuern möchte, ist herzlich willkommen!
Am kühlen, aber trockenen Montagmorgen, den 31. März, machten sich 19 Schülerinnen und Schüler der Seehundklasse unserer Südschule Neureut auf den Weg, um den Frühling zu entdecken. Begleitet wurden sie dabei von Frau Ratzel von „NATURgemeinsamERLEBEN“.
Der Weg führte zunächst ins Tiefgestade, wo die Kinder zuerst einmal erfuhren, dass vor vielen, vielen Jahren hier einmal Ausläufer des Rheins zu finden waren und aus diesem Grund die Häuser so weit oben gebaut wurden. Anschließend sahen sie sich in der unmittelbaren Umgebung um und erfuhren dabei spannende Dinge wie zum Beispiel, dass die Mistelsamen durch Drosseln auf die Bäume gebracht werden und sich dort dann ansiedeln. Auf dem weiteren Weg wurde besonders nach Frühlingsboten Ausschau gehalten. So konnte man während der gesamten Exkursion die verschiedensten Frühblüher entdecken: Narzissen, Scharbockskraut und Traubenhyazinthen sind nur einige Beispiele. Auch durch die blühenden Bäume und Sträucher wurde der Frühling sichtbar. Sowohl die Kirschpflaume als auch die Schlehe blühen derzeit mit wunderbaren weißen Blüten. Und man kann diese beiden Pflanzen recht leicht unterscheiden: Während bei der Kirschpflaume Blüten und Blätter gleichzeitig sprießen, sieht man bei der Schlehe zuerst nur die Blüten.
Besonders anziehend waren für die Kinder natürlich die Tiere. Sie konnten trotz der kalten Temperaturen einige Hummelköniginnen beobachten, die sich an den ersten zarten Blüten der Taubnesseln stärkten. Auch ein tolles Vogelkonzert war zu hören, und die Schüler konnten die Gesänge sogar übersetzen: „Wer will meine Frau werden?“, „Das ist mein Revier!“ und „Das ist meine Vogelfrau!“ konnten die Kinder aus dem Gesang herausdeuten. Besonders gut waren immer wieder Störche zu beobachten, die in der Gegend ihre Nester bauten und teilweise auch schon brüteten. Sie zogen und zerrten an kleinen Ästen und Zweigen herum, die sie in ihr Nest, das „Horst“ genannt wird, schleppten, um dort das Kinderzimmer einzurichten. Nach lehrreichen und spannenden neuen Erfahrungen machten sich die SüdschülerInnen wieder auf den Rückweg zur Schule, und gehen beim nächsten Familienspaziergang hoffentlich mit einem neuen Blickwinkel durch die Natur.
Mitreißend, spannend und lehrreich – so erlebten unsere Dritt- und Viertklässler das Präventionsprogramm „MEIN KÖRPER GEHÖRT MIR!“ der „theaterpädagogischen Werkstatt“. Schon der Auftakt mit dem bekannten „Körpersong“ sorgte für Neugier und gute Laune. Doch schnell wurde deutlich: Hier geht es um ein ernstes und wichtiges Thema.
In packenden Theaterszenen wurden die Kinder für grenzüberschreitendes Verhalten sensibilisiert. Dabei standen Fragen im Mittelpunkt, die ihnen helfen, sich in schwierigen Situationen richtig zu verhalten:
Was tun, wenn mich jemand berührt, obwohl ich das nicht will?
Darf ich mit einem fremden Erwachsenen mitgehen?
Wie reagiere ich, wenn ich mich in einer Situation unwohl fühle?
Die dargestellten Situationen waren lebensnah und altersgerecht aufbereitet. Durch eine gelungene Mischung aus Schauspiel, Musik und interaktiven Gesprächen konnten die Schüler*innen nicht nur zuschauen, sondern auch aktiv mitdenken und ihre eigenen Gedanken einbringen. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie wichtig es ist, auf das eigene Bauchgefühl zu hören und sich nicht unter Druck setzen zu lassen.
Besonders zentral waren drei Leitfragen, die den Kindern helfen, Situationen richtig einzuschätzen. Ist die Antwort auf eine dieser Fragen „Nein“, dann ist die Situation nicht in Ordnung und es ist entscheidend, Hilfe bei einer Vertrauensperson zu suchen. Durch die emotionale und lebendige Darstellung des Programms konnten die Schüler*innen wertvolle Strategien für ihren Alltag mitnehmen. Sie haben gelernt, selbstbewusst aufzutreten, sich klar abzugrenzen und sich in unangenehmen Situationen richtig zu verhalten. Uns als Schule ist dieses Thema ein großes Anliegen! Daher wird es auch weiterhin fest in unseren Schulalltag integriert.
Am vergangenen Donnerstag verwandelte sich unsere Grundschule in ein kunterbuntes Faschingsparadies. Die Schülerinnen und Schüler kamen in den kreativsten Kostümen, um gemeinsam zu feiern und den Fasching gebührend zu zelebrieren.
In der zweiten Stunde fand in der Sporthalle ein mitreißender Tanztreff statt. Die Kinder tanzten zu fröhlicher Musik und zeigten ihre besten Moves. Die Atmosphäre war voller Energie und Freude, während die Lehrerinnen und Lehrer die kleinen Tänzer anfeuerten. Es wurde gelacht, gesungen und natürlich viel getanzt – ein perfekter Auftakt für den Faschingstag!
In der vierten Stunde ging es dann in die Klassenzimmer, wo jede Klasse intern feierte. Die Kinder hatten die Möglichkeit, Spiele zu spielen, Faschingsleckereien zu genießen und sich gegenseitig in ihren Kostümen zu bewundern. Die Klassenzimmer waren festlich dekoriert und die Stimmung war ausgelassen. Hier wurde viel gelacht und die Kinder konnten sich in ihren Rollen so richtig austoben.
Den krönenden Abschluss bildete die gemeinsame Party in der Aula. Dazu wurde eine von Frau Huber angeführte Polonaise durch das gesamte Schulhaus gestartet und eine Klasse nach der anderen abgeholt. In der Aula angekommen wurde die Musik noch lauter gedreht und gemeinsam getanzt und gesungen. Die Faschingsparty an unserer Südschule war ein voller Erfolg und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses bunten Tages beigetragen haben! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Noch ist das laufende Schuljahr in vollem Gange, schon tummeln sich in der Südschule Dutzende von Vorschülerinnen und Vorschülern. Die Rede ist von dem Kennenlernnachmittag, der am 05. Februar stattfand. Zwar haben wir von der Südschule Kooperationen mit insgesamt fünf Kindertagesstätten laufen, dennoch besucht ein großer Teil der künftigen Südschüler und Südschülerinnen andere Kindergärten. Und genau diese Kinder, die eine andere Kita besuchen und dennoch in unserem Schulbezirk wohnen, sind es, die zum Kennenlernnachmittag eingeladen wurden.
Das Ziel davon war es, die Vorschulkinder bereits vor der Schulanmeldung kennenzulernen, und natürlich auch, dass diese die Möglichkeit bekommen, unsere Südschule schon einmal von innen sehen zu können. Eingeteilt in drei Gruppen, durften die Kinder zunächst gemeinsam ihre räumliche Vorstellungskraft unter Beweis stellen und etwas bauen, wobei teilweise beeindruckende Bauwerke entstanden. Abschließend hat sich jedes Kind einzeln mit einer Lehrkraft unterhalten, um auch ihre zukünftigen Lehrerinnen schon einmal kennenzulernen. Schließlich durften die Kinder glücklich und mit strahlenden Gesichtern zurück zu ihren Eltern, die während der Wartezeit schon einmal einen Blick in das Schulgebäude werfen und Fragen an die Schulleiterin Frau Huber stellen konnten.
Alles in allem war es für alle ein sehr schöner und aufregender Nachmittag, der schon die Vorfreude auf das kommende Schuljahr schürte.
Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen ermöglichten unseren Südschulkindern, zum ersten Mal das Außenklassenzimmer zu nutzen, das uns im letzten Jahr von der Volksbank gespendet wurde. Im Leseband übten Kinder der Klasse 4b als „Trainer“ mit den „Sportler“-Kindern der Klasse 1b einen kleinen Text. Dafür verteilten sich die Lesetandems über den ganzen Pausenhof und übten gemeinsam flüssig zu lesen.
Nachdem sich auch alle Sportlerinnen und Sportler sicher fühlten, lasen sie chorisch den Text im Außenklassenzimmer vor.
Alle Kinder waren begeistert und freuen sich schon auf das nächste gemeinsame Leseband.
Der Begeisterbus ist ein mobiles Klassenzimmer, ins Leben gerufen durch eine Kooperation zwischen der Hopp-Foundation und dem Z-LAB Bruchsal, mit dem Ziel MINT- und BNE-Kurse direkt an Schulen anzubieten. Am 6. Februar 2025 war es dann auch an unserer Südschule so weit. Die Viertklässler*innen staunten nicht schlecht, als direkt vor dem Klassenzimmer des Pavillons der mit Spannung erwartete Begeisterbus parkte. Zusammen mit Frau Zinser, der Leiterin des Projektes, sowie zwei Praktikant*innen wurden zunächst alle Materialien ins Klassenzimmer geholt. Nun hieß es, in einer kurzen Einführung zusammenzutragen, was „Clean Energy“ überhaupt bedeuten könnte. Frau Zinser war sichtlich beeindruckt, wie viel Vorwissen unsere Kinder bereits besaßen, so dass es auch schon bald an das praktische Forschen ging. In Zweiergruppen aufgeteilt bekam jedes Team einen Fishertechnik Solarbausatz und los ging es. Für Frau Zinser bedeutete dies eine weitere Überraschung, denn unsere Südschüler*innen waren bereits durch den Projektunterricht und unsere Fischertechnik-AG Experten und konnten somit blitzschnell von Sonnenlicht angetriebene Propeller und Miniaturriesenräder bauen. Von Sonnenlicht angetrieben? Daran scheiterte es dann leider doch, denn das Wetter war an diesem Tage mausgrau. Zum Glück hatte Frau Zinser eine Notbeleuchtung dabei, so dass die Freude über das funktionierende Bauprojekt dem Namen „Begeisterbus“ alle Ehre machte.
Am 29. Januar fanden die 36. Schüler-Leichtathletik-Meisterschaften für Grundschulen statt. Einige Viertklässler der Südschule Neureut waren mit von der Partie. Schon Wochen zuvor wurde in der Turnhalle der Südschule der Ausdauerlauf, der Sprint und der Weitsprung geübt. Auch privat wurde die ganze Familie zum Trainieren eingespannt.
Dann war es endlich so weit und 15 aufgeregte Viertklässler machten sich mit ihrer Sportlehrerin und zwei betreuenden Müttern auf den Weg. In der Europahalle angekommen, wurden die Startnummern verteilt und die Tribünenplätze eingenommen. Um 9 Uhr begannen die Wettkämpfe. Die Aufregung war groß. Es wurde gekämpft und gehofft, angefeuert und getröstet. Die Südschule ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Selbst Eltern und Großeltern kamen zum Daumendrücken vorbei. Ebenfalls mit dabei: das Maskottchen der Südschule „Sunny Süd“.
Mit ihren Leistungen waren die Viertklässler und auch die Sportlehrerin sehr zufrieden. Jan wurde von allen Kindern besonders gefeiert. Er belegte im Sprint den 8. Platz und sprang beim Weitsprung sogar aufs Treppchen und erreichte Platz 3. Herzlichen Glückwunsch, Jan! Das hast du wirklich toll gemacht! Auf der Rückfahrt zur Südschule waren sich alle einig: Was für ein toller, aufregender und ereignisreicher Tag, denn DABEISEIN IST ALLES!
Was passiert mit Luft, wenn man sie erwärmt? Kann man Farben „zerlegen“? Kann man mit Tinte experimentieren? Geht ein Teelicht unter Wasser aus? Was benötigt es, um zu brennen? Kann Wasser eine „Haut“ bilden? Wie unterscheidet sich Salzwasser von Leitungswasser? Was hat es mit „Säuren und Laugen“ auf sich? Kann man mit Salzwasser malen?
Diesen und vielen anderen Fragen gingen die Kinder der Klassen 3a und 3b am 12. und 19. Dezember 2024 auf den Grund, denn sie waren beim Kinderlabor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe zu Besuch. Nach einer freundlichen Begrüßung wurden die Kinder in die Sicherheitsbestimmungen eingewiesen, danach wurden die kleinen Forscherinnen und Forscher mit Schutzbrillen und Laborkitteln ausgestattet. In kleinen Gruppen durften die Kinder unter der Anleitung von Studentinnen und Studenten unterschiedliche Experimente zu den Themen Feuer, Wasser und Luft durchführen. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Eifer dabei. Der Höhepunkt war, als eine Betreuerin ein Gummibärchen zum Tanzen brachte und einen Luftballon mit lautem Knall explodieren ließ. So konnten die Drittklässler*innen einen faszinierenden Einblick in die Welt der Chemie bekommen.
Wieder einmal hatten die Drittklässler der Südschule die Gelegenheit, an einem wichtigen Projekt namens „Ein Koffer voller Werkzeuge“ teilzunehmen. Zwei engagierte Polizistinnen, die sich intensiv mit der Thematik des sexuellen Missbrauchs auseinandersetzen, leisteten dabei herausragende Präventionsarbeit.
Den Schülerinnen und Schülern wurde anhand zahlreicher Fallbeispiele aufgezeigt, wie sie sich gegen sexuellen Missbrauch schützen können. Im Mittelpunkt des Projekts stand eine symbolische Werkzeugkiste, die mit essenziellen „Utensilien“ gefüllt war – hilfreiche Strategien und Verhaltensweisen, um in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Darüber hinaus hatten die Kinder die Gelegenheit, sich in Rollenspielen in realistischen Szenen wiederzufinden, bei denen sie die Werkzeuge anwenden konnten. Beispielsweise übten sie, wie sie in einer Gefahrensituation weglaufen oder Hilfe holen können. Dabei wurde ihnen vermittelt, dass Hilfe nur dann angeboten werden sollte, wenn sie vor Ort ist und sie sich selbst dabei nicht in Gefahr bringen. Die Kinder waren oft hin- und hergerissen: Einerseits wollten sie helfen, andererseits mussten sie lernen, ihren eigenen Schutz erster Stelle zu setzen und ihren Standort nicht unüberlegt zu verlassen.
Anhand der Überprüfung von konkreten Situationen lernten die Kinder, auf ihr Bauchgefühl zu hören:
Habe ich ein gutes oder schlechtes Gefühl?
Wissen Mama, Papa oder die Schule, wo ich bin?
Bekomme ich Hilfe, wenn ich sie brauche?
Sollte bei einer dieser Fragen der Daumen nach unten zeigen, gilt es, Vorsicht walten und die Finger von der Situation zu lassen. Dieses Projekt vermittelte den Kindern wichtige Kompetenzen und verdeutlichte auf kindgerechte Weise, wie sie Grenzen setzen und sich selbst schützen können. Ein herzliches Dankeschön geht an die Polizistinnen für ihr Engagement und die wertvolle Unterstützung in diesem sensiblen Bereich.