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Als jährlich stattfindendes Format bietet das MINT-Festival eindrucksvolle Einblicke in die Vielfalt des MINT-Universums: von prämierten Jugend-forscht-Arbeiten, über Projekte aus Technik- und Robotik-AGs, technikaLabs, Seminarkursen, praktischen Arbeiten von Studierenden des KIT und der Hochschule bis hin zu Entwicklungen und Projekten von Unternehmen und Forschungsinstituten.
Mit dem MINT-Festival möchte die Karlsruher Technik-Initiative die Erfolge der Kinder und Jugendlichen wertschätzen, den Austausch zwischen Schüler:innen, Studierenden, Expert:innen und Unternehmen ermöglichen und stärken, sowie Raum für Inspirationen und wertvolle Kontakte schaffen.
In diesem Jahr war unsere Südschule Neureut zum ersten Mal als „MINT-freundliche Schule“ mit einem Stand vertreten. Zusammen mit Kindern unserer Südschule stellten Frau Knöpfle-Straub und ich einen Teil der Aktivitäten unserer Südschule im MINT-Bereichs vor. Kinder unserer Südschule erklärten Erwachsenen, wie wir mit Lego Spike, Blue-Bots und Calliope erste Programmiererfahrungen sammeln oder was in der Fischertechnik AG konstruieren. Auch hatten wir einige Mitmach-Aktionen für Kinder, die ebenfalls von unseren Südschulkindern betreut wurden.
Auch wenn der Tag anstrengend war, konnten wir viele neue Eindrücke sammeln und werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein!
Fischertechnik muss ansteckend sein! Jahr für Jahr begeistern sich mehr Kinder unserer Südschule für Fischertechnik. So war es auch nicht verwunderlich, dass mit 32 Kindern jedes fünfte Kind unserer Südschule mit einem Modul am Weltrekordversuch der Karlsruher Grundschulen beteiligt war. In der AG, im projektorientierten Unterricht und sogar zuhause wurde so lange entwickelt, getüftelt, ausprobiert und verbessert, bis der Tischtennisball weitertransportiert werden konnte. Herzlichen Dank der Firma inovex GmbH, die uns mit ihrer großzügigen Spende ermöglichte, so viel Fischertechnikmaterial anzuschaffen.
Beim Fischertechniktag der Karlsruher Grundschulen war es dann soweit: 18 Südschulkinder waren vor Ort, um alle Südschul-Module vorzustellen. Nachdem sich die Jury von der Funktionsfähigkeit der Module überzeugt hatte, wurde es spannend. Lediglich 30 Minuten Zeit hatten wir, um alle Module miteinander zu verbinden. Es wurde eine Punktlandung! Nun ging es um alles! Würde der Tischtennisball alle Module passieren? Und sollte es für den Weltrekord reichen? Mehr als 60 Meter waren zu überbieten! Jeder Meter, den die kleine Kugel auf der Tischtennisballweitergabemaschine zurücklegte, wurde laut bejubelt. Und dann war es klar: Wir hatten den Weltrekord gebrochen! Mit 96,7 m hatten wir die größte Tischtennisballweitergabemaschine der Welt gebaut und sind nun Weltrekordler!
Bei angenehmen Temperaturen machten wir uns Ende Juni mit der Straßenbahn auf Richtung Linkenheimer Storchenkolonie. Frau Ratzel, eine Naturpädagogin, empfing uns herzlich und führte uns direkt in die faszinierende Welt der Störche ein. Es war wirklich spannend, die vielen wildlebenden Vögel live zu beobachten und so viel über ihr Verhalten zu lernen.
Besonders beeindruckend war es, die Störche bei der Futtersuche zu sehen, zu beobachten, wie die Jungstörche von ihren Eltern gefüttert werden, und wie die Partner durch Klappern bei der Begrüßung kommunizieren, oder wie sie ihr „Bett beziehen“, also ihr Nest mit neuem Stroh auskleiden. Es war interessant zu erfahren, wie sich Altstörche und Jungstörche voneinander unterscheiden und welche Horste – so nennt man deren Nester – bei den schwarzweiß gefiederten Vögeln beliebt oder unbeliebt sind.
Wir lernten aber auch die weniger erfreulichen Seiten eines Storchenlebens kennen. Frau Ratzel erklärte uns, dass etwa 60 % der Jungtiere im ersten Lebensjahr sterben, hauptsächlich aufgrund langanhaltender Regenperioden und Kälte oder heftiger Unwetter. Diese widrigen Wetterbedingungen und der allgemeine Klimawandel machen den Storchenbabys das Überleben schwer.
Störche haben im Gegensatz zu vielen anderen Vögeln übrigens keine Bürzeldrüse. Sie können ihr Gefieder daher nicht vor Nässe schützen, was in der feuchten Umgebung problematisch sein kann. Besonders für die Jungtiere ist das eine große Herausforderung: Wenn sie sich bei Regen und Kälte zum vermeintlichen Schutz unter die durchnässten Altstörche setzen, besteht die Gefahr, dass sie erfrieren. Diese natürlichen Herausforderungen zeigen, wie hart das Leben in der Natur sein kann.
Nach den zahlreichen Naturbeobachtungen besuchten wir am Ende den Vogelpark und die lustige Ziegenherde, die wir sogar mit Blättern und Zweigen füttern durften. Das hat richtig Spaß gemacht! Sichtlich stolz waren die Zweitklässler auf ihre neuen Südschul-Schildmützen, die sowohl von Frau Ratzel als auch von den Mitarbeitern des Vogel- bzw. Tierparkes gelobt wurden.
Mein Lebensgefährte Pierre war auch mit von der Partie. Dies hat besonders Frau Ratzel gefreut, weil sie das Balzverhalten der Störche somit anhand eines „echten“ Pärchens veranschaulichen konnte. Ein herzliches Dankeschön geht neben Frau Ratzel, die wie immer für einen rundum gelungenen und kurzweiligen „Lerngang“ gesorgt hat, deshalb auch an Pierre, der sich die Zeit für uns genommen und die jungen Wölfe begleitet hat. 🙂 Auf der Heimfahrt zur Südschule waren wir zwar müde, hatten aber einen riesigen Schatz an Wissen über Störche und die Natur im Gepäck. Wollen wir hoffen, dass solch intensive Naturbegegnungen die Bereitschaft der Kinder wachsen lässt, sich für unsere schöne, faszinierende Erde einzusetzen und diese zu schützen.
Das aktuelle Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen, doch das kommende Schuljahr steht bereits in den Startlöchern. Grund genug, um den künftigen Schulanfängern und Schulanfängerinnen noch einmal die Gelegenheit zu bieten, die Südschule zu besuchen.
Insgesamt 39 künftige Erstklässer und Erstklässerinnen sind der Einladung zum Schnuppertag am 26. Juni an der Südschule gefolgt. Hier durften sie schon einmal Unterrichtsluft schnuppern, da sie in kleinen Gruppen jeweils eine Unterrichtsstunde in einer der Klassenstufen eins bis vier besuchen durften. Je nachdem, in welche Klasse sie spickeln durften, haben sie gerechnet, gelesen oder Geschichten erzählt, gesungen, gemalt oder gebastelt oder sogar ein Rezept für Obstspieße kennengelernt. Herzlich wurden die Kinder von den „alten“ Südschulkindern in Empfang genommen, und die anschließende gemeinsame Hofpause wurde von allen gerne genutzt, um alte Bekanntschaften aus dem Kindergarten wieder aufzufrischen, oder auch schon neue Freundschaften zu schließen. Wir sind jetzt schon sehr gespannt und freuen uns darauf, die Schulanfänger und Schulanfängerinnen im September offiziell in unserer Südschule willkommen heißen zu dürfen!
Einmal im Jahr lädt der Känguru-Wettbewerb zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht und die mathematische Bildung an den Schulen unterstützt werden.
Als eine von rund 12 600 Schulen war auch die Südschule Neureut in diesem Jahr wieder beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik dabei.
42 Dritt- und Viertklässler*innen wagten sich am 20. März 2025 eifrig an die ungewöhnlichen Aufgaben. Aber nicht nur sie – zeitgleich nahmen in diesem Jahr etwa 880 000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teil.
Am 22. Mai war es dann endlich soweit und zur Eröffnung des alljährlichen Frühlings-Picknicks wurden die Preise übergeben. Alle Teilnehmer*innen erhielten ein Knobelspiel, eine Urkunde und eine Broschüre.
Maxim Berz, Theo Häfele und Hannah Sielemann erzielten einen grandiosen 3. Preis, sie erhielten ein Spiel bzw. Buch. Johann Oehmig erreichte mit spitzenmäßigen 115 Punkten einen 1. Preis – aber nicht nur das – für den weitesten Känguru-Sprung der Schule, also die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erhielt er als Sonderpreis das Känguru-T-Shirt. Herzlichen Glückwunsch!
Die Sicherheit unserer Schüler und Schülerinnen liegt uns sehr am Herzen. Aus diesem Grund machten sich die beiden ersten Klassen der Südschule Neureut, die Seehunde und die Erdmännchen, am Dienstag, den 27. Mai, auf den Weg zu einem Theaterstück der Polizei. Nach einem kurzen Spaziergang zur Badnerlandhalle, wurden wir dort in die oberen Räumlichkeiten geführt. Die Polizistin Melanie wartete bereits auf die Kinder. Nach einem kurzen Gespräch darüber, wie man eine Straße richtig überquert, erschien plötzlich ein verwirrtes Zebra auf der Bühne. Dieses hatte seinen Zirkus verloren und noch dazu überhaupt keine Ahnung von Verkehrsregeln. Die Kinder brachten ihm daher nacheinander bei, wie man eine Straße mit Zebrastreifen, Ampel oder auch ohne Hilfsmittel überquert. Schön zu sehen war, wie gut die Kinder die Regel: Stehenbleiben und Schauen „links – rechts – links“ bereits verinnerlicht hatten und entsetzt reagierten, als das Zebra einfach so über die „Straße“ trabte. Nachdem der Versuch, die Eltern des kleinen Zebras mit Hilfe der Buschtrommel zu erreichen, erfolglos war, half Polizistin Melanie dem Zebra, zurück zum Zirkus zu finden, indem sie es im „Zebrataxi“ dorthin fuhr. Abschließend bekamen die SchülerInnen noch einen Sticker, einen Radiergummi und ein Reflektoren-Überzug für den Schulranzen geschenkt, bevor sie sich wieder auf den Weg zurück in die Südschule machten und dabei das Überqueren der Straßen mit und ohne Zebrastreifen gleich noch einmal üben konnten.
Seit einigen Wochen hat der Papiercontainer unserer Südschule Neureut wieder eine Treppe und kann nun wieder wie früher von oben befüllt werden. Ganz herzlich bedanken wir uns dafür bei der Metallbaufirma Leppert aus Hügelsheim, die uns diese Treppe extra angefertigt und gespendet hat.
Der Container, der auf dem Lehrkräfteparkplatz unserer Südschule jederzeit zugänglich ist, wird von den Neureuterinnen und Neureutern rege genutzt. Auch unsere Schülerinnen und Schüler trennen fleißig das Altpapier in den Klassenzimmern. Wir freuen uns sehr darüber, da die Einnahmen durch das Altpapier dem Föderverein unserer Südschule zugute kommen.
Das Frühlingsfrühstück an der Südschule Neureut ist eine langjährige, liebgewonnene Tradition. Auch in diesem Jahr war es im Mai wieder ein wunderschöner Anlass zum Zusammenkommen. Trotz anfänglicher Regenwolken am frühen Morgen, die fast den Start der Aktion gefährdet hätten, zeigte sich die Sonne rechtzeitig vorher und sorgte für trockene Wiesen und frühlingshaftes Wetter.
Die Schülerinnen und Schüler versammelten sich auf dem Schulhof, ausgestattet mit bunten Picknickdecken, und bereiteten sich auf einen gemütlichen Vormittag vor. Beim anfänglichen Frühstück standen gesunde Speisen im Mittelpunkt, die die Kinder selbst mitgebracht hatten. Nach dem Essen durften alle ihre mitgebrachten Spiele auspacken und miteinander spielen. Ein ganz besonderes Dankeschön gilt allen fleißigen Eltern, die sich in diesem Jahr die Zeit genommen haben, um uns alle mit frischgebackenen Waffeln zu verwöhnen. Die Kinder und Lehrkräfte konnten es kaum erwarten, bis ihre Klasse endlich an der Reihe war und sie ein leckeres „Schmankerl“ überreicht bekamen. Das Frühlingspicknick war ein rundum gelungener Start in den Tag, der allen viel Freude bereitet hat.
Im Leitbild unserer Südschule Neureut ist seit diesem Schuljahr das Bekenntnis zu Demokratie und Vielfalt fest verankert. Es bildet die Grundlage unseres Handelns.
Das bedeutet für uns,
dass unsere Schülerinnen und Schüler in Respekt vor dem Grundgesetz und der freiheitlich-demokratische Grundordnung lernen und handeln.
dass wir alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Individualität anerkennen, fördern und fordern.
dass wir allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitenden Schutz vor Diskriminierung bieten.
Jedes Jahr am 23. Mai findet der „Tag des Grundgesetzes“ statt, den wir dieses Jahr ganz besonders in den Blick genommen haben.
Anlässlich des Tages des Grundgesetzes thematisierten wir in den dritten und vierten Klassen die Grundrechte, insbesondere den Artikel 1 des Grundgesetztes, und sprachen mit den Kindern anhand von Texten über den Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Anschließend durften die Kinder auf ein Banner schreiben, was Menschenwürde für sie selbst bedeutet. Es war wunderschön zu beobachten, welch natürliches Gespür für Gerechtigkeit Kinder haben, wie selbstverständlich es für unsere Südschulkinder ist, dass alle Menschen gleich sind und nicht aufgrund z.B. ihres Geschlechtes, ihrer Abstammung, ihrer Sprache, ihrer Heimat und Herkunft, ihres Glaubens oder einer Behinderung benachteiligt oder bevorzugt werden dürfen.
Im Anschluss an die Projektwoche „Zeitreise ins Jahr 1715“ erlebte unsere Südschule Neureut ein ganz besonderes Ereignis: Das Schulfest, das den krönenden Abschluss unserer Projektwoche zum Thema „Zeitreise ins Jahr 1715 in Karlsruhe“ bildete. Die Vorfreude war groß, und das Wetter spielte perfekt mit – die Sonne strahlte vom Himmel und sorgte für eine fröhliche Atmosphäre, die alle Besucher in ihren Bann zog.
Dank der unermüdlichen und liebevollen Vorbereitung durch die Eltern unserer Schule wurde das Fest zu einem wahren Fest der Gemeinschaft. Ein köstliches Kuchenbuffet, saftige Grillwürste, schmackhaftes vegetarisches Essen und erfrischende Getränke luden zum Schlemmen und Genießen ein. Es war zu sehen und zu schmecken, mit wie viel Herzblut und Engagement unsere Südschul-Eltern für das leibliche Wohl aller gesorgt haben. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben!
Für die kleinen Gäste gab es zahlreiche Angebote, die das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Das Kinderschminken war ein Highlight, bei dem die Kinder in fantasievolle Wesen verwandelt wurden. Lachen und Freude erfüllten den Schulhof, während die Kinder mit strahlenden Gesichtern durch die Gegend tollten. Es war ein wahrer Genuss, die Begeisterung und das Strahlen in den Augen der Kinder zu sehen.
Herzlichen Dank auch unseren Gästen, darunter Ortsvorsteher Thomas Jäger sowie Vertreter und Vertreterinnen der Parteien im Ortschaftsrat und die Schulleitungen der benachbarten Schulen, die mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung der Südschule in Neureut und die Wertschätzung für die geleistete Arbeit unterstrichen.
Das Schulfest war nicht nur ein Abschluss der Projektwoche, sondern auch ein Zeichen der Zusammengehörigkeit und des Miteinanders. Es zeigte, wie wichtig die Unterstützung und das Engagement aller Beteiligten sind, um solch wunderbare Erlebnisse für unsere Kinder zu schaffen.
Wir blicken mit Freude auf diesen Tag zurück und sind dankbar für die vielen helfenden Hände, die das Schulfest zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Auf eine weiterhin so tolle Zusammenarbeit und viele weitere schöne Feste in der Zukunft!