Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“

„Wenn Schwalben am Haus brüten, geht das Glück nicht verloren.“ (altes Sprichwort)

Und da in alten Sprichwörtern oft ein Fünklein Wahrheit ruht, freuen wir uns ganz besonders darüber, dass kurz vor den Sommerferien dem Haus B unserer Südschule Neureut vom NABU die Auszeichnung „schwalbenfreundliches Haus“ verliehen wurde. Herr Grau überreichte uns die Urkunde und eine Plakette.

Interessant war auch, was Herr Grau zu berichten hatte. Im städtischen Raum siedeln sich vor allem Mehlschwalben und Rauchschwalben an. Leider finden sie aufgrund der urbanen Bauweise immer seltener geeignete Nistplätze und das Nahrungsangebot wird immer knapper. Umso wichtiger ist es, den Schwalben Lebensräume anzubieten.

Am Haus B können die Schwalben sowohl in künstlichen als auch in Naturnestern brüten. Wenn man genau hinsieht, kann man sogar hin und wieder die Köpfchen der Jungvögel aus den Nestern spicken sehen.  Noch mehr interessante Beobachtungen können Sie im Schwalbenhaus Neureut machen. Schauen Sie doch einfach mal auf der Homepage https://www.nabu-ka.de/themen-und-projekte/v%C3%B6gel/schwalbenhaus-entwicklung-2020/ vorbei.

Sollten auch Sie Interesse daran haben, Schwalben an Ihrem Haus eine Nistgelegenheit zu geben und dazu gerne beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an den NABU.

Auf geht’s! Ein neuer Lebensabschnitt wartet!

Das Ende der Grundschulzeit hatte sich wohl schon manch einer unserer Viertklässler in den vergangenen Monaten herbeigewünscht. Doch wenn es dann so weit ist, sieht es manchmal ganz anders aus. Nach vier Jahren war am 27. Juli nun auch für 23 „Kängurus“ der Südschule Neureut die doch vertraute und heimelige Grundschulzeit zu Ende.

Bereits einen Tag zuvor wurden sie alle miteinander – so ist es bei uns an der Südschule Tradition – von den Schülern der Klassen 1 bis 3 feierlich verabschiedet. Bezaubernde Lieder, mutmachende Gedichte, gute Wünsche für die Zukunft und selbstgebastelte Glücksbringer sollten unseren Kindern eines zeigen: Es war schön, dass ihr all die Jahre bei uns wart und wir halten euch die Daumen, dass ihr an der weiterführenden Schule erfolgreich und glücklich seid. Auch ich wünsche unseren Ehemaligen im Namen des gesamten Kollegiums alles, alles Liebe und Gute! Genießt eure wohlverdienten Ferien und tankt Kraft und Mut, um es mit den Herausforderungen der weiterführenden Schule aufnehmen zu können. Ihr schafft das!

Die „Verpackung“ macht’s – Südschüler frönen dem Karlsruher Trinkwasser

Seit einigen Wochen steht in der Aula der Südschule Neureut ein Trinkwasserspender. Bei diesem hat man sogar die Möglichkeit, zwischen stillem und kohlesäurehaltigem Wasser zu wählen. Nach einer kurzen Einweisung der Schüler in die Handhabung des Gerätes wurde dieser sofort in Beschlag genommen. In jeder Pause sieht man Kinder Richtung Wasserspender marschieren, die ihre Trinkflaschen wieder mit erfrischendem Karlsruher Trinkwasser füllen möchten. Es ist ein regelrechter Run entstanden.

Dies freut uns vor allem deshalb, weil ausreichendes Trinken Kinder beim Denken unterstützt. Außerdem fördert ein Wasserspender das Bewusstsein für gesunde Ernährung, und wie man sieht,  müssen es nicht immer Apfelschorle oder andere Mixgetränke sein, damit die Heranwachsenden Spaß am Trinken haben. Damit diesem Spaß nichts im Wege steht, wird die Qualität des Wassers in regelmäßigen Abständen überprüft und der Wasserspender vorschriftsmäßig gewartet. Ein slowakisches Sprichwort besagt: „Reines Wasser ist die erste und wichtigste Medizin der Welt“. Wie erfreulich, dass die Mitglieder der Südschulgemeinde ihren Durst fortan auf so unkomplizierte und frische Weise stillen können. Wir danken deshalb der Stadt Karlsruhe und den Stadtwerken Karlsruhe für die Einrichtung des Wasserspenders und unserem Förderverein, der sich für die Kostenübernahme der Kohlensäurekartuschen bereiterklärt hat.

Weltrekord beim Fischertechniktag 2022

Ein Fischertechniktag der Karlsruher Grundschulen ohne unsere Südschule? Das ist schon nicht mehr denkbar! Seit uns 2019 die Firma inovex mit Fischertechnik-Kästen ausgestattet hat sind wir dabei, wenn es wieder darum geht, den nächsten Weltrekord aufzustellen. In diesem Jahr hat die Fischertechnik AG unserer Südschule unter der Leitung von Herrn Weber darauf hingearbeitet, den 19 m-Weltrekord der letzten Ballweitergabe-Maschine zu knacken. Zunächst wurden die zahlreichen Module der 10 teilnehmenden Grundschulen von der Jury auf ihre Funktion überprüft. Auch hatte das Publikum die Gelegenheit, sich die Maschinen von den kleinen Tüftlern und Tüftlerinnen erklären zu lassen.

Dann kam die große Herausforderung: Nur 30 Minuten hatten die Kinder Zeit ihre Module aneinanderzubauen, damit der Ball flüssig alle Stationen passieren konnte. Die Spannung war kaum auszuhalten, als das Startzeichen gegeben wurde. Unaufhaltsam wurde der Ball auf unterschiedlichste Weisen von einem Modul zum anderen weitergegeben, immer wieder begleitet von Jubel und Applaus. Auch die von unseren Südschul-Kindern Elias, Janis, Julius, Lisa und Philipp erbauten Module haben alle begeistert. Julius, der auch für die Online-Fischertechnik AG des Cyberforums an den Start ging, erklärte und moderierte, als ob er noch nie etwas anderes getan hätte.

Und tatsächlich: Unter dem tosenden Jubel der Teilnehmenden und Zuschauenden wurde der Weltrekord geknackt! Mit unglaublichen 33,4 m wurde die Fischertechnik-Ballweitergabe-Maschine mehr als 14 m länger als der letzte Weltrekord. Herzlichen Glückwunsch allen Weltrekordlern und Weltrekordlerinnen! Ein paar Eindrücke dieses spannenden Tages können hier gewonnen werden.

Nach dem Fischertechniktag ist vor dem Fischertechniktag. Und so haben die Planungen für das Jahr 2023 bereits begonnen. Wir freuen uns, wenn im neuen Schuljahr viele Kinder unserer Südschule sich für das Bauen mit Fischertechnik begeistern und wir auch 2023 Teil eines hoffentlich neuen Weltrekordes sein werden.

Fundsachen

Bitte schauen Sie sich das Bild an und erklären Ihrem Kind, wo es einen vermissten Gegenstand findet. Ihr Kind darf diesen dann abholen. Die Klassenlehrerinnen werden gemeinsam mit den Kindern an die Tische gehen. Besonders bei Erstklässler*innen ist es zu empfehlen, dass Sie das entsprechende Bild ausdrucken, den Gegenstand ankreuzen und Ihrem Kind das Bild mit in die Schule geben. Am letzten Schultag werden alle nicht abgeholten Fundsachen der Diakonie zugeführt.

Unser Rezept gegen die Sommerhitze: „Wassertag“

„Kinder, ist das eine Hitze!
Kinder, ist das heute heiß!
Nur zwei Sachen gibt’s, die nützen:
Baden gehen oder Eis.“

Genau diesem Tipp von Christel Süßmann aus dem Gedicht „Sommerhitze“ folgte die Südschule Neureut. Nach einem kühlenden Eis aus dem Eiswagen der „Eis-Oma“ am letzten Dienstag, haben wir den hitzigen Temperaturen in derselben Woche mit einem “Wassertag” getrotzt.

Zu Beginn der 4. Unterrichtsstunde hieß es deshalb: Badesachen anziehen, Handtuch unter den Arm und ab geht’s in den Schulhof. Dort war von unserem Hausmeister, Herr Schmidthäusler, bereits alles gerichtet, was Abkühlung versprach.

Die Kinder sprangen durch die Fontänen der Wasserschläuche, füllten Eimer, Becher oder Gießkannen und gossen diese entweder übers sich selbst oder ein nahestehendes „Opfer“. Die Geräuschkulisse verriet auch Außenstehenden: Die Kinder der Südschule haben heute maximalen Wasserspaß! Gegen Ende füllten sich die Grasflächen unseres weitläufigen Schulhofs mit ausgebreiteten bunten Handtüchern, auf denen sich die Wasserratten aufwärmten und den erfrischenden Vormittag gemütlich ausklingen ließen.

Schäfchen am Teich

In der letzten Schulwoche waren die Schäfchen der Klasse 2a der Südschule Neureut noch einmal mit der Waldpädagogin unterwegs.

Im Waldklassenzimmer wurde diesmal der Teich mit all seinen Besuchern genauestens unter die Lupe genommen. Mit Keschern und Kochsieben bewaffnet durften die Kinder ganz vorsichtig die verschiedenen Bewohner aus dem Teich fischen und sie für kurze Zeit in separate Aquarien umsetzen. Dann ging es mit dem Bestimmungsbuch weiter. Unglaublich, wie viele verschiedene Tiere sich hier einfanden.

Anhand der Anzahl der Beinchen ließ sich sofort erkennen, bei welchen Tieren es sich um Insekten handelte und bei welchen nicht. Denn die Schüler erfuhren, dass Insekten immer 3 Beinpaare besitzen. Und so lernten sie zum Beispiel den dicken Rückenschwimmer kennen, der tatsächlich nur auf dem Rücken schwimmt.

Aber auch die anderen Tiere faszinierten die Schäfchen. Sie fanden Kaulquappen, Posthornschnecken und die Larven von Teichmolchen. Als eines der Kinder sogar eine riesige Larve eines Gelbrandkäfers aus dem Wasser zog, staunte sogar die Waldpädagogin.

Zuletzt wurden die „Gefangenen“ wieder vorsichtig ins Wasser freigelassen, auch wenn der ein oder andere gerne seinen Schatz mit nach Hause genommen hätte.

Eine halbe Stunde Freispielzeit auf dem abenteuerlichen Gelände des Waldklassenzimmers rundete die Exkursion ab. Und so machte sich schon bald eine Horde Schäfchen satt und zufrieden wieder auf den Heimweg.

Juhu, der Eiswagen ist da!

Wenn man jemandem erzählt, dass der Eiswagen an die Schule kommt, erntet man zu 100 % ein breites Grinsen und beglückwünschende Worte. Den Eiswagen kennt Jung oder Alt und man verbindet damit Freibad- oder Baggerseefeeling.

Aufgrund der 38 Grad im Schatten wurde das Grinsen der Südschüler in diesem Jahr sogar noch größer als im letzten Jahr, als der Eiswagen vorfuhr und die Ladentheke öffnete. Jedes Kind durfte sich zwei Kugeln Eis bestellen. Gewählt werden durfte zwischen Schokolade, Erdbeere, Vanille und Joghurt.

Besonders nett fand ich die Frage einer Schülerin, ob es auch erlaubt sei, zwei Kugeln derselben Sorte zu nehmen. Sie hatte wohl Sorge, auf eine zweite Kugel ihres Lieblingseises verzichten zu müssen und war sichtlich entspannt, als ich sagte, dass dies natürlich auch erlaubt sei.

Aber das Eis mussten sich manche Kinder hart erarbeiten. 😉 Frau Fuchs nahm die Gelegenheit beim Schopfe und stellte den Kindern ihrer Klasse eine Mathematikaufgabe aus dem Bereich der Kombinatorik:  Wie viele unterschiedliche Kombinationen sind bei vier unterschiedlichen Eissorten und zwei Kugeln möglich? Wahrscheinlich war es die Liebe zum Eis, die die Kinder zu mathematischen Höchstleistungen antrieb. Denn, welch Überraschung, jedes Kind der Schäfchenklasse durfte sich zwei Kugeln Eis aussuchen. 🙂

Auf dem Schulhof der Südschule wurde also wieder ausgiebig „geschlotzt“ und „geschleckt“. Dass der Besuch der „Eis-Oma“ nun gerade auf den heißesten Tag des Jahres gefallen ist, war zudem eine organisatorische Meisterleistung.

Ein großes DANKESCHÖN geht an den Förderverein der Südschule Neureut, der dieses sommerliche Highlight finanziert und durch Frau Heinz betreut hat.

Safety first!

Wo viele Kinder spielen, toben und rennen, passiert es leider immer wieder: Ein Kind fällt hin und verletzt sich. Manchmal blutet es stark und die Wunde ist verschmutzt. Und jetzt? Pflaster oder Verband anbringen? Die Wunde reinigen oder nicht? Und wenn ja, womit denn eigentlich?

Wir Lehrerinnen haben festgestellt: Eine Auffrischung unserer Erste-Hilfe-Kompetenzen kann nur von Vorteil sein!

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. in Durlach erklärte sich sofort bereit und so trafen wir uns an zwei aufeinanderfolgenden Tagen für jeweils vier Stunden in der Südschule.

Gleich zu Beginn wollte unser Lehrgangsleiter wissen, welche Themen uns besonders unter den Nägeln brennen. Und im Nu war die erste Seite des Flipchart gefüllt. „Eine motivierte Gruppe!“, lobte Herr Ohneseit.

Wir lauschten gespannt den einzelnen Ausführungen, erinnerten uns an bereits Gelerntes und erfuhren einiges Neues. Unser Lehrgangsleiter beantwortete mit viel Geduld unsere Fragen und erläuterte diese anhand toller Fallbeispiele.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz und so saßen wir am zweiten Tag alle hochmotiviert mit Kopfverbänden im Kursus. 🙂

Das Kollegium der Südschule ist sich einig: Der Auffrischungskurs hat uns nicht nur unsere Sicherheit im Umgang mit Verbänden usw. zurückgebracht, sondern hat ebenfalls zum Teambuilding beigetragen und einfach auch sehr großen Spaß gemacht!

Sollte die Unfallkasse Baden-Württemberg nicht für die gesamten Kosten des Kurses aufkommen, hat sich vorab unser Förderverein bereiterklärt, die Restkosten zu übernehmen. Hierfür vorab ein herzliches Dankeschön!

Eine musikalische Weltreise

Anfang Juli wurden wir bereits vor Ferienbeginn auf eine ganz besondere, nämlich musikalische Reise mitgenommen.

Frau Helena Donie (Gesang) und Frau Yvonne Funk (Klavier) von der Hochschule für Musik verzauberten uns mit Liedern aus den verschiedensten Ecken der Welt, mit vielfältigen Musikstilen und musikalischem Kulturgut des 20. Jahrhunderts.

Neben Liedern wie z.B. „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Over the Rainbow“ ließen sich die Kinder vor allem von „Mein Papagei frisst keine harten Eier“ begeistern. Jedes Mal, wenn im Liedtext etwas Essbares genannt wurde, sollten sich die Südschüler um ihre eigene Achse drehen. Da bestand eindeutig „Drehwurmgefahr“. 😉

45 Minuten lauschten und staunten die kleinen Zuhörer gespannt und voller Freude der doch ungewohnten Musik. Wir danken den beiden Künstlerinnen für ihr buntes Lieder-Potpourri, das uns völlig beschwingt und zum Teil mit einem Ohrwurm ausgestattet wieder in den Schulalltag entließ.