Kunst und Werken als Design-Übung

Als ich der Klasse 3b im März vorschlug, ein Auto aus Pappe zu entwerfen und zu bauen, dachte ich dabei an ein Modellauto der Größe von Schuhkartons und Chipsröhren.

Die Vorschläge, die von den zwei gebildeten Arbeitsgruppen kamen, waren überraschend. Ein Auto, in dem man sitzen und mit dem man fahren kann, sollte es sein. Mit Feuereifer machten sich die Teams an die Arbeit. Als Fahrwerk diente bei beiden Autos ein Transportbrett mit Rollen, an dem ein Seil als „Motor“ befestigt wurde. Die Gestaltung des Aufbaus allerdings konnte unterschiedlicher kaum sein. Während das eine Auto aus einem großen Umzugskarton mit Heckspoiler, Frontscheibe, Mercedes-Stern und schwarz „lackiert“ daherkam, zeigte sich das andere aus einem Bananenkarton in Regenbogenfarben und selbst entworfenem Logo.

Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Sogar der Schuhkarton als Kofferraum und Pappröhren als Halterung z.B. für das Lenkrad kamen zum Einsatz. Beide Autos verfügten über ein selbst gestaltetes Navigationsdisplay, Außenspiegel, Nummernschilder, einen Kofferraum und ein Lenkrad.

Mit Bastelmaterialien wie Kleber, Klebeband, Pappe und Wasserfarben sind zwei Entwürfe entstanden, deren Funktion getestet und für gut befunden wurde. Abschließend fertigten die SchülerInnen eine Skizze an, in der alle Teile aufgeführt und die Aufbauten dargestellt wurden.

Sowohl die Planung als auch die Zusammenarbeit waren echte Herausforderungen, die beide Arbeitsgruppen gut erlernt und gemeistert haben. (A.T.-H.)

Koalas auf Exkursion

Am 3. Mai 2022 machte sich die Koala-Klasse 2B der Südschule Neureut auf den Weg zu einer Exkursion in den Schlossgarten. Das Thema lautete: „Wildtierfütterung schadet der Natur“. Geführt und informiert wurden sie von Frau Ratzel (NATURgemeinsamERLEBEN).

Aufgeregt versammelten sich alle vor dem Karlsruher Schloss, um dort bereits die ersten Informationen über Rabenkrähen zu erhalten. Diese intelligenten Tiere, die in der Regel nicht direkt von Menschen gefüttert werden, suchen sich ihre Nahrung in den Abfalleimern rund um das Schloss. Dass dieses Futter jedoch nicht geeignet ist, lässt sich deutlich an dem Gefieder der Tiere erkennen. Durch falsche Ernährung ist dieses dann nicht mehr glänzend schwarz, sondern weist hellgraue Stellen auf. Auch über die negativen Auswirkungen von direkter oder auch indirekter Fütterung auf andere Tiere wurden die Kinder informiert. Darunter waren Tiere wie Stadttaube, Ratte, Graugans und Nilgans.

Das Spannendste jedoch waren für alle die Kaulquappen im Schlossgartensee, die sich in wenigen Wochen in Erdkröten oder Grasfrösche verwandeln werden. Ruhig und geduldig ließen die Kinder diese um ihre Hände herumschwimmen. Selbstverständlich war es für alle, dass man mit diesen Tieren vorsichtig umgeht, und sie im Wasser lässt.

Viel zu schnell ging die spannende und lehrreiche Exkursion zu Ende. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass sie künftig genau darauf bedacht sein werden, keine Lebensmittel unachtsam in die Natur zu werfen. Denn keiner möchte, dass es den Tieren ihretwegen schlecht geht.

Kaulquappen – von Nico, Klasse 2B

Man darf Kaulquappen nicht aus dem Wasser holen. Wenn sie dann von der Hand fallen, sind sie schnell tot. Im Wasser bewegen sie sich sehr oft. Sie schwimmen zu ruhigen Orten hin. Daher muss man sehr viele Minuten stillhalten, sonst schwimmen sie weg. Wenn sie groß werden, verwandeln sie sich in Frösche oder Erdkröten.

Kaulquappen haben bei der Geburt sichtbare Kiemen. Wenn sie älter werden, sieht man die Kiemen immer weniger. Bevor sie das Wasser verlassen, bilden sich Lungen. Dann atmen sie so wie wir Menschen – nur als Frösche.

Ferienbetreuung

In den Pfingst- und Sommerferien gibt es noch freie Betreuungsplätze in unserer Südschule.

Teilnehmen können in jeder Woche 15 Kinder. Wir freuen uns, dass die Kosten der Ferienbetreuung an unserer Südschule Neureut bis einschließlich der Sommerferien durch das Programm AUF!leben (gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) übernommen werden.

Mit Kindern TON gestalten

Zwei Tage lang haben sich die Klassenzimmer der Erstklässler unserer Südschule in eine TON-Spiel-Werkstatt verwandelt. Sarah Spieler, eine waschechte Werkstattpädagogin, kam aus Freiburg zu Besuch und leitete unsere Kinder dabei an, mit Ton zu spielen, zu experimentieren und Ton zu gestalten.

Dazu brauchte es einige Vorbereitung. Unsere kleinen Forscher hatten an besagten Tagen deshalb folgendes im Schlepptau: „Werkstattkleidung“, ein kleines Handtuch, eine kleine Schüssel, Alltagsgegenstände wie Ausstechformen, Knoblauchpresse, Teigausroller und Eierschneider, die als Werkzeug eingesetzt werden konnten. Auch Dinge aus der Natur wie Steine, Muscheln, Tannenzapfen u.ä. waren dazu geeignet. Gut ausgerüstet konnten wir also starten.

Am Anfang des Projektes standen die unterschiedlichen Sinneserfahrungen mit dem Material Ton. Es beschäftigten uns also folgende Fragen: Wie schaut Ton aus? Wie fühlt sich Ton an? Wie riecht er?  Wie hört er sich an, wenn man ihn z.B. auf den Boden wirft? Die Kinder nutzten dazu ihre Augen, Hände, Ohren, Nase und ihre Füße. Richtig gelesen … manche unserer Erstklässler zogen sogar ihre Schuhe und Strümpfe aus, um das Material Ton mit den Füßen zu erkunden. Ein komisches Gefühl scheint dies dem Gesichtsausdruck nach zu beurteilen für manch einen gewesen zu sein. Anderen wiederum zauberte der Kontakt mit dem feuchten Material ein Grinsen ins Gesicht.

Anders als erwartet ging es bei diesem Werkstattprojekt aber nicht darum, ein gestaltetes Werk aus Ton mit nach Hause zu nehmen. Vielmehr war das Ziel, Werke zu kreieren, diese wieder zu zerstören, um daraus wieder Neues entstehen zu lassen – ähnlich dem Prinzip eines Sandkastens. Es entstanden die vielfältigsten Dinge: Maschinen, Tiere, Ungeheuer, Symbole, Worte, Bauwerke usw.

Am Ende des zweitägigen „Werkelns“ stand das gemeinsame Gestalten des Klassentiers auf dem Plan. Die Klasse 1a formte einen riesengroßen Drachen, die Klasse 1b einen überdimensionalen Waschbären. Wie es sich herausstellte, war das gar nicht so einfach, denn man musste als Team Absprachen treffen, die Schritte planen und dann gemeinsam umsetzen. Ein Highlight war ohne Frage die Entflammung der Wunderkerzen als Abschluss des Projektes. Die kleinen Drachen und Waschbären gaben in einem Kreis stehend mit Wunderkerzen in der Hand das Feuer weiter und nannten jeweils eine Sache, die ihnen in diesen spannenden Werkstatttagen besonders gut gefallen hat. Eine Antwort hat mich hierbei besonders berührt: Ein Mädchen meiner Klasse hat sich herzig darüber gefreut, dass sie zuvor nicht gedacht hätte, dass man mit einem Jungen in einem Team so toll zusammenarbeiten kann. Mission erfüllt!, dachte ich mir. Denn unter vielen Aspekten war die Stärkung der Klassengemeinschaft ein übergeordnetes Ziel des Ton-Projektes. Wir danken Sarah Spieler für ihren handfesten Einsatz an der Südschule und unserer Schulsozialarbeiterin Manuela Wagner, die das Projekt stellvertretend für die Stadt Karlsruhe für uns finanziert hat. Unsere Erstklässler haben die kreative Auszeit sichtlich genossen!

Wehr dich, aber richtig!

Am 6. und 8. April 2022 fand in den beiden dritten Klassen das Gewaltpräventionsprojekt „Wehr dich, aber richtig!“ statt. Die Kriminalhauptkommissarin Tina Rastätter und die Polizeioberkommissarin Kim-Laura Schad kamen mit einem vollgepackten „Werkzeugkoffer“ zu den Kindern. Jedes Werkzeug stand symbolisch für eine konkrete Handlungshilfe für Kinder. Die Taschenlampe stand für Blickkontakt, die Säge für Weglaufen, usw.. Sie lernten dabei, bedrohliche Situationen zu erkennen und zu vermeiden und ihre Umgebung gelassen und aufmerksam wahrzunehmen.

Schnell lernten die Kinder auch anhand von Mitmachsprüchen wie u.a. der „3-Daumen-Regel“, Rollenspielen und beispielhaften Geschichten, was das richtige Verhalten ist, wenn sie von Fremden angesprochen werden und dass ihr Körper ihnen ganz alleine gehört und nur sie selbst über diesen bestimmen dürfen. Kindgerecht und kurzweilig gestalteten die beiden Gewaltschutztrainerinnen in jeweils sechs Schulstunden das rundum gelungene und gewinnbringende Projekt und gaben nebenher auch Einblicke in ihren Arbeitsalltag bei der Polizei.

Schäfchen im Winterwald

Es ist eisigkalt. Die Kinder der Schäfchenklasse der Südschule Neureut sind angezogen wie kleine Eskimos. Heute findet im Hardtwald der 2. Termin mit der Waldpädagogin statt – Thema: Tiere im Winterwald.

Im Herbst haben wir bereits erfahren, wie sich das Eichhörnchen auf den Winter vorbereitet. Jetzt sind wir gespannt, welche Tiere wir diesmal antreffen werden.

Frau Gilbert erzählt uns, dass die Tiere sehr scheu sind und sich gerne verstecken. Auf einem vorher abgesteckten Weg quer durch den Wald schleichen wir deshalb in kleinen Grüppchen, lugen um jede Ecke und suchen nach Tieren in der Höhe und im Unterholz. Es ist mucksmäuschenstill. Ab und zu knackt ein Ast oder es raschelt im Laub. Es ist gar nicht so leicht, die 15 lebensgroßen Holztiere zu finden, die Frau Gilbert zuvor versteckt hat. Sie tarnen sich alle ausgezeichnet und sind vom Winterwald kaum zu unterscheiden. Wir finden das Reh und den Fuchs, das Wildschwein, den Marder, den Buntspecht und noch jede Menge andere Tiere. Und da ist auch wieder das Eichhörnchen aus dem Herbstwald. Wir erfahren, dass dieses Tier Winterruhe hält, der Igel dafür komplett durchschläft und Frösche und Eidechsen in Winterstarre verfallen.

Das versuchen wir auch. Aber wir stellen schnell fest, dass das bei dieser Kälte für uns gar nicht in Frage kommt. Zum Glück hat sich Frau Gilbert ein tolles Bewegungsspiel ausgedacht, bei dem uns ganz schnell wieder warm wird. Ziemlich durchgefroren, aber sehr zufrieden und gut „durchgelüftet“, treten wir den Rückweg zur Schule an. Und wir freuen uns jetzt schon auf die Tiere im Frühlingswald.

Fehlerteufel

Irgendwann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr…

Die online-Infoabende für die Eltern unserer Schulanfänger*innen finden am

MITTWOCH, den 2. Februar 2022 und am
Donnerstag, den 3. Februar 2022 statt.

Das korrigierte Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

Weihnachtspäckchenkonvoi

Zum ersten Mal beteiligte sich unsere Südschule am „Weihnachtspäckchenkonvoi“.

Für Kinder in Moldawien, Rumänien, Bulgarien und in der Ukraine haben unsere Schülerinnen und Schüler Schuhkartons mit Süßigkeiten, Mützen, Schals, Handschuhen, Spielzeug, Malsachen oder Hygieneartikeln gefüllt und liebevoll verpackt und verziert.

Die Päckchen wurden in unserer Südschule gesammelt und an die Weihnachtspäckchenkonvoi gGmbH weitergegeben. Diese verteilte sie aufgrund der Pandemie nicht selbst, sondern über befreundete Vereine und Hilfsorganisationen direkt vor Ort an die Kinder in Osteuropa.  

Herzlichen Dank auch unseren „Ehemaligen“, die ebenfalls Päckchen bei uns abgegeben haben. Unglaubliche 98 Geschenke konnten wir aus unserer Südschule auf die Reise nach Osteuropa schicken, wo sich an Weihnachten Kinder darüber freuen dürfen.

Weihnachtsgrüße

Der Elternbeirat und der Förderverein unserer Südschule Neureut initiierten eine Weihnachtskarten-Bastelaktion unserer Schülerinnen und Schüler. Eifrig malten und bastelten die Kinder 500 Weihnachts-Postkarten, die im Anschluss von Eltern zu 5er-Päckchen gebündelt und für je 3 € pro Päckchen verkauft wurden. Der Erlös kommt dem Förderverein unserer Südschule zugute. Herzlichen Dank für diese schöne Idee!

Allen Neureuter Familien wünscht die Schulgemeinschaft unserer Südschule Neureut von Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest und Gesundheit und Zuversicht für das Jahr 2022.