Besuch im Physik-Labor an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Nachdem im vergangenen Schuljahr das Chemie-Labor besucht werden durfte, fuhr die Klasse 4a der Südschule Neureut am 23. April zum Physik‑Labor der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe.

Unter der Anleitung von zwei Student*innen beschäftigten sich die Viertklässlerinnen und Viertklässler mit spannenden Experimenten rund um das Thema Strom. In praktischen Versuchen mit Batterien, Lampen und Schaltern erprobten die Kinder, wie ein Stromkreis aufgebaut ist und wie elektrischer Strom fließt. Neben dem experimentellen Arbeiten in kleinen Gruppen erklärten die beiden Studierenden beispielsweise die Unterschiede zwischen Gleichstrom und Wechselstrom und zeigten die gebräuchlichen Schaltsymbole für Batterie, Lampe, Schalter und Leitungen. Jede Schülerin und jeder Schüler führte die Beobachtungen und Zeichnungen in einem mitgegebenen Heftchen zusammen, das sowohl während der Versuche als auch danach noch als Erinnerung an das Gelernte diente.

Die Veranstaltung war durchweg kindgerecht gestaltet und traf auf große Neugier und Begeisterung: Besonders das Aufleuchten von Lampen und das Schließen und Öffnen von Stromkreisen sorgte für sichtbare Aha‑Momente. In den Pausen spielten die Kinder gemeinsam das Spiel Werwolf, was zur guten Stimmung und zum Gemeinschaftsgefühl beitrug.

Der Ausflug ins Labor stellte eine gelungene, praxisnahe Ergänzung zum Unterricht dar und vermittelte grundlegende Kenntnisse der Elektrizitätslehre auf anschauliche Weise. (EE)

Känguru‑Wettbewerb Mathematik 2026

Am 19. März 2026 nahmen 45 Kinder der dritten und vierten Klassen unserer Südschule Neureut am Känguru‑Wettbewerb Mathematik teil. Die Teilnehmenden lösten mit viel Eifer knifflige Aufgaben und sammelten zahlreiche Aha‑Erlebnisse. 
Am 30. April fand dann im Rahmen des Frühlingspicknicks die Preisvergabe statt: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde, ein Aufgabenheft und ein Knobelspiel. Den besten Punktestand der Schule erzielte Julian Sperber. Dieser erreichte mit seinem Punktestand einen Platz unter den deutschlandweit Drittbesten seiner Altersklasse. Dafür erhielt er ein Spiel als Preis, er wurde außerdem für die meisten aufeinanderfolgenden richtigen Lösungen – die meisten Känguru‑Sprünge – mit einem T‑Shirt ausgezeichnet.

Der Känguru‑Wettbewerb ist ein jährlich stattfindender, international verbreiteter Mathematikwettbewerb, der Kinder und Jugendliche für Mathematik begeistern will. Teilnehmen können in der Regel Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe; die Aufgaben sind nach Jahrgangsstufen gestaffelt, sodass sie dem jeweiligen Leistungsniveau entsprechen. Die Aufgaben fördern vor allem logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und Kreativität und verbinden rätselhafte sowie alltagsnahe Problemstellungen. Geschrieben wird der Wettbewerb individuell. Ziel des Känguru‑Wettbewerbs ist nicht primär der reine Vergleich, sondern das Wecken von Interesse an Mathematik und die Freude am gemeinsamen Knobeln.

Weihnachts-Wissenschaftsshow

Am 17. Dezember unternahmen die beiden vierten Klassen einen aufregenden Ausflug zur Weihnachts-Wissenschaftsshow des quirligen Wissenschafts-Comedians Konrad Stöckel.
Nachdem einige Straßenbahnen ausgefallen waren, wäre es in der proppenvollen Bahn sehr eng geworden, also beschlossen die Lehrerinnen, mit dem Bus zum Durlacher Tor zu fahren und dort umzusteigen. Trotzdem pünktlich und voller Vorfreude erreichten die Viertklässler*innen das Tollhaus. Sie konnten es kaum erwarten, in die Welt der Wissenschaft einzutauchen.
Im großen Saal wurden die beiden Klassen freundlich empfangen. Die Bühne war bereits mit verschiedenen Experimentieraufbauten und bunten Requisiten vorbereitet. Herr Stöckel begrüßte das Publikum mit viel Humor und Konfetti.
Und schon ging es los – es wurde geknallt, gezischt und gestaunt. Aberwitzige Versuche mit Luft, Stickstoff, Schall, Wasser, Benzin und Feuer zogen die Kinder in ihren Bann. Ein Feuer-Tornado oder eine Wolkenkringel-Kanone waren zu sehen – aber mehr wird hier nicht verraten.
Besonders beeindruckend war, wie Konrad Stöckel es gelang, Wissenschaft und Unterhaltung miteinander zu verbinden. Auf kurzweilige und abwechslungsreiche Art wurden verschiedenste naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich erklärt. Lachen, staunen und lernen – auf diese Weise erfuhren die Kinder, wie wichtig Neugier, Forschergeist und genaues Beobachten sind. Manche Schüler*innen durften sogar auf die Bühne kommen und Teil der Experimente sein.
Der Ausflug ins Tollhaus war für alle ein tolles und lehrreiches Erlebnis in der Adventszeit und er wird den Kindern hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Die vierten Klassen der Südschule Neureut in der Jugendverkehrsschule

Im vierten Schuljahr steht im Sachunterricht das Thema „Fahrradführerschein“ an. Dafür müssen die Kinder vieles lernen: Wie sieht ein verkehrstüchtiges Fahrrad aus? Was muss man beim Helm beachten? Welche Regeln gibt es im Straßenverkehr? Was bedeuten die verschiedenen Straßenschilder? Die Theorie schlossen die ViertklässlerInnen mit einer Prüfung ab.
Außerdem ging es an vier Terminen mit der Straßenbahn zum Verkehrsübungsplatz der Jugendverkehrsschule am Engländerplatz. Am vierten und letzten Termin fand die praktische Prüfung statt, in der die Schülerinnen und Schüler der Polizeibeamtin Frau Radloff endlich zeigen konnten, was sie geübt hatten: In den Verkehr fahren, Umsehen und Handzeichen geben, Vorfahrtsregeln, Linksabbiegen, Gefahren erkennen und vieles mehr. Auch wenn es aufregend war und die Kinder sich einiges merken mussten – Spaß hat es den meisten trotzdem gemacht.

Känguru-Wettbewerb 2025

Einmal im Jahr lädt der Känguru-Wettbewerb zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht und die mathematische Bildung an den Schulen unterstützt werden.

Als eine von rund 12 600 Schulen war auch die Südschule Neureut in diesem Jahr wieder beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik dabei.

42 Dritt- und Viertklässler*innen wagten sich am 20. März 2025 eifrig an die ungewöhnlichen Aufgaben. Aber nicht nur sie – zeitgleich nahmen in diesem Jahr etwa 880 000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teil.  

Am 22. Mai war es dann endlich soweit und zur Eröffnung des alljährlichen Frühlings-Picknicks wurden die Preise übergeben. Alle Teilnehmer*innen erhielten ein Knobelspiel, eine Urkunde und eine Broschüre.

Maxim Berz, Theo Häfele und Hannah Sielemann erzielten einen grandiosen 3. Preis, sie erhielten ein Spiel bzw. Buch. Johann Oehmig erreichte mit spitzenmäßigen 115 Punkten einen 1. Preis – aber nicht nur das – für den weitesten Känguru-Sprung der Schule, also die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erhielt er als Sonderpreis das Känguru-T-Shirt. Herzlichen Glückwunsch!

Zu Besuch im Kinderlabor der PH Karlsruhe

Was passiert mit Luft, wenn man sie erwärmt? Kann man Farben „zerlegen“? Kann man mit Tinte experimentieren? Geht ein Teelicht unter Wasser aus? Was benötigt es, um zu brennen? Kann Wasser eine „Haut“ bilden? Wie unterscheidet sich Salzwasser von Leitungswasser? Was hat es mit „Säuren und Laugen“ auf sich? Kann man mit Salzwasser malen?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen die Kinder der Klassen 3a und 3b am 12. und 19. Dezember 2024 auf den Grund, denn sie waren beim Kinderlabor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe zu Besuch. Nach einer freundlichen Begrüßung wurden die Kinder in die Sicherheitsbestimmungen eingewiesen, danach wurden die kleinen Forscherinnen und Forscher mit Schutzbrillen und Laborkitteln ausgestattet.
In kleinen Gruppen durften die Kinder unter der Anleitung von Studentinnen und Studenten unterschiedliche Experimente zu den Themen Feuer, Wasser und Luft durchführen. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Eifer dabei. Der Höhepunkt war, als eine Betreuerin ein Gummibärchen zum Tanzen brachte und einen Luftballon mit lautem Knall explodieren ließ. So konnten die Drittklässler*innen einen faszinierenden Einblick in die Welt der Chemie bekommen.

Känguru-Wettbewerb 2024

Auch in diesem Jahr war die Südschule wieder als eine von rund 6 Millionen teilnehmenden Institutionen aus etwa 100 Ländern weltweit bei dem großen Mathematikwettbewerb dabei.
Am 17. April ließen sich 42 mathematikbegeisterte Dritt- und Viertklässler*innen auf die kniffligen Multiple-Choice-Aufgaben ein.  24 Aufgaben galt es zu lösen – dabei war die Stimmung gut und in diesem Jahr waren die Südschüler*innen besonders erfolgreich:

Zum zweiten Mal in Folge erzielte Inga Lang einen grandiosen ersten Platz, einen genialen zweiten Platz erreichte ihre Schwester Malin Lang, den dritten Platz teilen sich Hannes Grimm und Noah Karl. Und das bei über 800.000 Teilnehmer*innen alleine in Deutschland! Sie erhielten Sachpreise, da sie zu den deutschlandweit besten ca. 5 Prozent gehörten. Herzlichen Glückwunsch!

Aber auch alle anderen Kängurus gingen nicht leer aus – sie erhielten ein Spiel und eine Urkunde.

Malwettbewerb der Stadtwerke Karlsruhe

Bereits seit 1988 führen die Stadtwerke jährlich einen Malwettbewerb durch. Teilnehmen können alle Karlsruher Viertklässler und Vierklässlerinnen – also waren die Klassen 4a und 4b der Südschule auch mit großem Eifer dabei. Das Motto war „Wasser ist wertvoll“, und so entstand eine Vielfalt an Werken. Denn Wasser ist lebenswichtig für Menschen, Tiere und Pflanzen und zu diesen verschiedenen Aspekten ließen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf. Als alle Bilder fertig gestaltet waren, schrieben sie noch einen beschreibenden Satz und ihren Namen auf die Rückseite.
Nach einiger Zeit dann kam für jedes teilnehmende Kind als Dankeschön fürs Mitmachen ein kuscheliger Schlüsselanhänger in der Südschule an. Aber nicht nur das: Gleich zwei Südschul-Viertklässler wurden zur Siegerehrung eingeladen, da ihre Bilder unter den 30 schönsten und aussagekräftigsten Kunstwerken waren: Raphael Ott und John Gerstenberg.
Bei der Preisverleihung wurden in einer Ausstellung und einer Präsentation alle Gewinnerbilder gezeigt. Manche Bilder zeigten, wie man im Alltag mehr Wasser sparen könnte, manche zeigten dürre Landschaften oder blaue Farbwelten, wieder andere waren wie Comics oder wie ein Graffiti-Schriftzug aufgebaut – so die Werke unserer stolzen Preisträger. Sie gewannen jeweils ein Spiel. Herzlichen Glückwunsch!

Die Viertklässler werden Abfall-Profis

Am 10. April besuchte Frau Mutschler vom Team Sauberes Karlsruhe die vierten Klassen der Südschule. In ihrem einstündigen Workshop ging es abwechslungsreich und spannend um die wichtigen Themen Umweltschutz, Abfalltrennung, Abfallvermeidung und Recycling. Wie wird der Hausmüll richtig getrennt, was gehört in die vier Tonnen und was passiert danach? Was ist eine Abfallpyramide? Die Kinder konnten sowohl ihr Wissen einbringen als auch einiges dazulernen. Jetzt hat die Südschule einige Expert*innen, die genau wissen, wie das mit der Mülltrennung funktioniert!

Die Viertklässler auf dem Verkehrsübungsplatz

An vier Terminen im November und Dezember ging es für die Viertklässler der Südschule wieder zur Fahrradausbildung der Jugendverkehrsschule – in diesem Jahr erstmalig auf dem Engländerplatz, welcher von Neureut viel einfacher zu erreichen ist als der Übungsplatz in der Waldstadt in den Jahren zuvor. Mit richtig eingestelltem Helm, Handschuhen und wetterfester Kleidung fuhren die Schülerinnen und Schüler mit der Bahn zum Europaplatz, von wo aus die Jugendverkehrsschule sehr gut zu Fuß zu erreichen ist.

Bevor die Klassen auf Leihfahrrädern ihre ersten Runden drehen durften, wurden sie von den beiden Polizistinnen Frau Scheel und Frau Mellert freundlich in Empfang genommen. Danach übten die Kinder das Rechtsabbiegen, das Vorbeifahren an Hindernissen wie Baustellen und einige Vorfahrtsregeln. Bei den nächsten Terminen ging es neben weiteren Regeln dann auch um die acht Punkte des Linksabbiegens. In der Schule legten die Kinder im Sachunterricht die theoretische Prüfung ab.

Am 14. Dezember fand dann die praktische Prüfung statt. Hochkonzentriert und unter strenger Beobachtung fuhren die Kinder über den ganzen Platz. Frau Mellert notierte beispielsweise, ob der Mindestabstand eingehalten, auf den Gegenverkehr geachtet oder das Fahrradfahren gut beherrscht wurde. Die Aufregung und die Anstrengung zahlten sich aus, denn alle teilnehmenden Viertklässler haben die Prüfung bestanden und sie konnten danach stolz ihre Fahrradführerscheine entgegennehmen!