Ausflug zur Storchenwiese

Ausflug zur Storchenwiese

Am 15. Juli 2026 durften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b der Südschule Neureut die Storchenwiese besuchen. Empfangen wurden sie herzlich vom Heimatverein Neureut, vertreten durch Herrn Stober und zahlreichen Helferinnen und Helfern, sowie vom Ortsvorsteher Herrn Jäger, außerdem durch Expertinnen vom Naturschutzzentrum.

Unter der Anleitung der Begleitpersonen begaben sich die Kinder zunächst auf eine kleine „Wiesen‑Safari“. Dabei sammelten und bestimmten sie verschiedene Insektenarten – von Spinnen und Zikaden über flinke Heuschrecken bis hin zu interessanten Käfern. Besonders schön war die Begleitung durch drei neugierige Störche, die in unmittelbarer Nähe ebenfalls nach Insekten Ausschau hielten.

Im Anschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler eine fachkundige Einführung in die Arbeit mit landwirtschaftlichen Geräten, wie sie auch früher schon verwendet wurden. Unter fachkundiger Aufsicht lernten sie, mit der Sense hohes Gras zu schneiden, das Schnittgut zusammen zu rechen und mit Heugabeln auf ein Fahrzeug des Bauhofs zu laden. Diese praktische Tätigkeit verdeutlichte den Kindern, wie landwirtschaftliche Arbeit aussieht und welche Kräfte dabei zum Einsatz kommen.

Für das leibliche Wohl war gesorgt: In der Pause gab es erfrischende Getränke und Butterbrote, die die Kinder in geselliger Runde genossen. Zum Abschluss konnte die Gruppe auf dem Spielplatz spielen und die Eindrücke des Vormittags gemeinsam Revue passieren lassen. Der Ausflug bot den Viertklässlerinnen und Viertklässlern eine abwechslungsreiche Mischung aus naturwissenschaftlicher Beobachtung, praktischer Erfahrung und Bewegung im Freien. Durch die enge Zusammenarbeit der engagierten Helferinnen und Helfern wurde ein lehrreicher und zugleich spaßiger Vormittag ermöglicht, der den Kindern die Vielfalt ihrer Heimatlandschaft näherbrachte. Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die gelungene Organisation und die wertvolle Unterstützung!

Mit dem Doppeldeckerbus durch Karlsruhe

Am 8. Juli 2026 durften die Viertklässlerinnen und Viertklässler der Südschule Neureut an der „CityTour für Schulklassen“ der Karlsruher Tourist-Information teilnehmen. Mit dieser Aktion möchte die Stadt Karlsruhe Schülerinnen und Schülern ihre Heimatstadt näherbringen. Außerdem bot sie den Kindern die Möglichkeit, ihr am Anfang des Schuljahres gewonnenes Wissen über Karlsruhe zu aktivieren und aufzufrischen.

Start und Ziel war der Vorplatz des Karlsruher Hauptbahnhofs. Dort wurden die beiden Klassen durch den roten, elektrischen „Hop-On-Hop-Off-Bus“ abgeholt.

Während der Fahrt lauschten die Kinder den Audiokommentaren, die interessante und neue oder bereits bekannte Fakten zu den vorbeifahrenden Sehenswürdigkeiten sowie zur Geschichte der Stadt lieferten. Der Kommentar schilderte beispielsweise die Gründung Karlsruhes 1715 durch den Markgrafen Karl Wilhelm von Baden‑Durlach, der sich die Stadt nach dem Plan einer „Fächerstadt“ erträumte, und führte weiter über die architektonischen Bauwerke Friedrich Weinbrenners über die Industrialisierung, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis hin zur heutigen Position als Wissenschafts‑ und Technologiestandort. An den jeweiligen Punkten wurden die wichtigsten Gebäude und Orte erklärt wie beispielsweise das ZKM, das Schloss Karlsruhe, der Marktplatz mit der Pyramide, das Badische Landesmuseum, das Bundesverfassungsgericht, das Staatstheater, das KIT und schließlich der Durlacher Turmberg, heute beliebter Aussichtspunkt über das Stadtgebiet und die umliegenden Weinberge. Nach etwa einer Stunde durften die Kinder dort aussteigen um sich zu stärken und die weite Aussicht zu genießen, bevor die Rückfahrt zum Hauptbahnhof die Tour abschloss.

Ein heißer, aber spannender Tag in Neureut

Am 16. und am 24. Juni machten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen auf den Weg zu einer Führung durch Neureut mit Frau Heck vom Heimatverein. Es war ein ungewöhnlich heißer Tag, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch: Die Südschulkinder folgten aufmerksam den Erklärungen und staunte über das, was es in ihrem Ort zu entdecken gibt.

Der erste Halt war die geschichtsträchtige Waldenserkirche, dann ging es weiter zu den Resten der Grenze zwischen Welschneureut (Neureut Süd) und Teutschneureut (Neureut Nord). Frau Heck erzählte lebhaft von der alten Ortsaufteilung und davon, wie diese Grenze das Leben früher beeinflusst hat. Weiter ging es auch zum Spundenfresserbrunnen und zur Statue des Ortsbüttels. Der Blick auf das Rathaus rundete die Außenerkundung ab; hier erfuhren die Kinder etwas über die kommunale Geschichte und das frühere Dorfleben, ehe die typischen Neureuter Häuser die Blicke auf sich zogen. Die Bauweise und Details der Häuser gaben viele Hinweise auf das Alltagsleben vergangener Zeiten.

Das Ziel der Tour war das Heimathaus, und dort wurde es besonders lebendig: Die Kinder konnten an einem Quiz zu den Ausstellungsgegenständen teilnehmen und so ihr Wissen testen. Sie lernten zum Beispiel das Schuhmacherhandwerk oder den damals hier üblichen Anbau von Tabak besser kennen. Besonders faszinierend war die Vorführung, wie eine mechanische Kirchturmuhr funktioniert. Außerdem gab es alte Trachten und Einrichtungsgegenstände zu sehen, die eindrücklich zeigten, wie früher gewohnt und gearbeitet wurde. Zum Schluss durften die Kinder noch mit Griffeln auf Schiefertafeln schreiben – so wie einst ihre Großeltern. Trotz der Hitze blieben die Gruppen interessiert und engagiert. Viele Fragen und lebhafte Gespräche zeugten davon, dass die Verbindung von Führung im Freien und praktischer Erfahrung im Museum die Geschichte Neureuts anschaulich und greifbar gemacht hat. Ein herzliches Dankeschön an Frau Heck, durch die mit ihrem großen Wissen, ihrer kindgerechten, erfahrenen und freundlichen Art dieser Ausflug besonders gewinnbringend war!

Besuch im Physik-Labor an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Nachdem im vergangenen Schuljahr das Chemie-Labor besucht werden durfte, fuhr die Klasse 4a der Südschule Neureut am 23. April zum Physik‑Labor der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe.

Unter der Anleitung von zwei Student*innen beschäftigten sich die Viertklässlerinnen und Viertklässler mit spannenden Experimenten rund um das Thema Strom. In praktischen Versuchen mit Batterien, Lampen und Schaltern erprobten die Kinder, wie ein Stromkreis aufgebaut ist und wie elektrischer Strom fließt. Neben dem experimentellen Arbeiten in kleinen Gruppen erklärten die beiden Studierenden beispielsweise die Unterschiede zwischen Gleichstrom und Wechselstrom und zeigten die gebräuchlichen Schaltsymbole für Batterie, Lampe, Schalter und Leitungen. Jede Schülerin und jeder Schüler führte die Beobachtungen und Zeichnungen in einem mitgegebenen Heftchen zusammen, das sowohl während der Versuche als auch danach noch als Erinnerung an das Gelernte diente.

Die Veranstaltung war durchweg kindgerecht gestaltet und traf auf große Neugier und Begeisterung: Besonders das Aufleuchten von Lampen und das Schließen und Öffnen von Stromkreisen sorgte für sichtbare Aha‑Momente. In den Pausen spielten die Kinder gemeinsam das Spiel Werwolf, was zur guten Stimmung und zum Gemeinschaftsgefühl beitrug.

Der Ausflug ins Labor stellte eine gelungene, praxisnahe Ergänzung zum Unterricht dar und vermittelte grundlegende Kenntnisse der Elektrizitätslehre auf anschauliche Weise. (EE)

Känguru‑Wettbewerb Mathematik 2026

Am 19. März 2026 nahmen 45 Kinder der dritten und vierten Klassen unserer Südschule Neureut am Känguru‑Wettbewerb Mathematik teil. Die Teilnehmenden lösten mit viel Eifer knifflige Aufgaben und sammelten zahlreiche Aha‑Erlebnisse. 
Am 30. April fand dann im Rahmen des Frühlingspicknicks die Preisvergabe statt: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde, ein Aufgabenheft und ein Knobelspiel. Den besten Punktestand der Schule erzielte Julian Sperber. Dieser erreichte mit seinem Punktestand einen Platz unter den deutschlandweit Drittbesten seiner Altersklasse. Dafür erhielt er ein Spiel als Preis, er wurde außerdem für die meisten aufeinanderfolgenden richtigen Lösungen – die meisten Känguru‑Sprünge – mit einem T‑Shirt ausgezeichnet.

Der Känguru‑Wettbewerb ist ein jährlich stattfindender, international verbreiteter Mathematikwettbewerb, der Kinder und Jugendliche für Mathematik begeistern will. Teilnehmen können in der Regel Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe; die Aufgaben sind nach Jahrgangsstufen gestaffelt, sodass sie dem jeweiligen Leistungsniveau entsprechen. Die Aufgaben fördern vor allem logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und Kreativität und verbinden rätselhafte sowie alltagsnahe Problemstellungen. Geschrieben wird der Wettbewerb individuell. Ziel des Känguru‑Wettbewerbs ist nicht primär der reine Vergleich, sondern das Wecken von Interesse an Mathematik und die Freude am gemeinsamen Knobeln.

Weihnachts-Wissenschaftsshow

Am 17. Dezember unternahmen die beiden vierten Klassen einen aufregenden Ausflug zur Weihnachts-Wissenschaftsshow des quirligen Wissenschafts-Comedians Konrad Stöckel.
Nachdem einige Straßenbahnen ausgefallen waren, wäre es in der proppenvollen Bahn sehr eng geworden, also beschlossen die Lehrerinnen, mit dem Bus zum Durlacher Tor zu fahren und dort umzusteigen. Trotzdem pünktlich und voller Vorfreude erreichten die Viertklässler*innen das Tollhaus. Sie konnten es kaum erwarten, in die Welt der Wissenschaft einzutauchen.
Im großen Saal wurden die beiden Klassen freundlich empfangen. Die Bühne war bereits mit verschiedenen Experimentieraufbauten und bunten Requisiten vorbereitet. Herr Stöckel begrüßte das Publikum mit viel Humor und Konfetti.
Und schon ging es los – es wurde geknallt, gezischt und gestaunt. Aberwitzige Versuche mit Luft, Stickstoff, Schall, Wasser, Benzin und Feuer zogen die Kinder in ihren Bann. Ein Feuer-Tornado oder eine Wolkenkringel-Kanone waren zu sehen – aber mehr wird hier nicht verraten.
Besonders beeindruckend war, wie Konrad Stöckel es gelang, Wissenschaft und Unterhaltung miteinander zu verbinden. Auf kurzweilige und abwechslungsreiche Art wurden verschiedenste naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich erklärt. Lachen, staunen und lernen – auf diese Weise erfuhren die Kinder, wie wichtig Neugier, Forschergeist und genaues Beobachten sind. Manche Schüler*innen durften sogar auf die Bühne kommen und Teil der Experimente sein.
Der Ausflug ins Tollhaus war für alle ein tolles und lehrreiches Erlebnis in der Adventszeit und er wird den Kindern hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Die vierten Klassen der Südschule Neureut in der Jugendverkehrsschule

Im vierten Schuljahr steht im Sachunterricht das Thema „Fahrradführerschein“ an. Dafür müssen die Kinder vieles lernen: Wie sieht ein verkehrstüchtiges Fahrrad aus? Was muss man beim Helm beachten? Welche Regeln gibt es im Straßenverkehr? Was bedeuten die verschiedenen Straßenschilder? Die Theorie schlossen die ViertklässlerInnen mit einer Prüfung ab.
Außerdem ging es an vier Terminen mit der Straßenbahn zum Verkehrsübungsplatz der Jugendverkehrsschule am Engländerplatz. Am vierten und letzten Termin fand die praktische Prüfung statt, in der die Schülerinnen und Schüler der Polizeibeamtin Frau Radloff endlich zeigen konnten, was sie geübt hatten: In den Verkehr fahren, Umsehen und Handzeichen geben, Vorfahrtsregeln, Linksabbiegen, Gefahren erkennen und vieles mehr. Auch wenn es aufregend war und die Kinder sich einiges merken mussten – Spaß hat es den meisten trotzdem gemacht.

Känguru-Wettbewerb 2025

Einmal im Jahr lädt der Känguru-Wettbewerb zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit dem Känguru-Wettbewerb soll Lust auf Mathematik gemacht und die mathematische Bildung an den Schulen unterstützt werden.

Als eine von rund 12 600 Schulen war auch die Südschule Neureut in diesem Jahr wieder beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik dabei.

42 Dritt- und Viertklässler*innen wagten sich am 20. März 2025 eifrig an die ungewöhnlichen Aufgaben. Aber nicht nur sie – zeitgleich nahmen in diesem Jahr etwa 880 000 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teil.  

Am 22. Mai war es dann endlich soweit und zur Eröffnung des alljährlichen Frühlings-Picknicks wurden die Preise übergeben. Alle Teilnehmer*innen erhielten ein Knobelspiel, eine Urkunde und eine Broschüre.

Maxim Berz, Theo Häfele und Hannah Sielemann erzielten einen grandiosen 3. Preis, sie erhielten ein Spiel bzw. Buch. Johann Oehmig erreichte mit spitzenmäßigen 115 Punkten einen 1. Preis – aber nicht nur das – für den weitesten Känguru-Sprung der Schule, also die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erhielt er als Sonderpreis das Känguru-T-Shirt. Herzlichen Glückwunsch!

Zu Besuch im Kinderlabor der PH Karlsruhe

Was passiert mit Luft, wenn man sie erwärmt? Kann man Farben „zerlegen“? Kann man mit Tinte experimentieren? Geht ein Teelicht unter Wasser aus? Was benötigt es, um zu brennen? Kann Wasser eine „Haut“ bilden? Wie unterscheidet sich Salzwasser von Leitungswasser? Was hat es mit „Säuren und Laugen“ auf sich? Kann man mit Salzwasser malen?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen die Kinder der Klassen 3a und 3b am 12. und 19. Dezember 2024 auf den Grund, denn sie waren beim Kinderlabor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe zu Besuch. Nach einer freundlichen Begrüßung wurden die Kinder in die Sicherheitsbestimmungen eingewiesen, danach wurden die kleinen Forscherinnen und Forscher mit Schutzbrillen und Laborkitteln ausgestattet.
In kleinen Gruppen durften die Kinder unter der Anleitung von Studentinnen und Studenten unterschiedliche Experimente zu den Themen Feuer, Wasser und Luft durchführen. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Eifer dabei. Der Höhepunkt war, als eine Betreuerin ein Gummibärchen zum Tanzen brachte und einen Luftballon mit lautem Knall explodieren ließ. So konnten die Drittklässler*innen einen faszinierenden Einblick in die Welt der Chemie bekommen.

Känguru-Wettbewerb 2024

Auch in diesem Jahr war die Südschule wieder als eine von rund 6 Millionen teilnehmenden Institutionen aus etwa 100 Ländern weltweit bei dem großen Mathematikwettbewerb dabei.
Am 17. April ließen sich 42 mathematikbegeisterte Dritt- und Viertklässler*innen auf die kniffligen Multiple-Choice-Aufgaben ein.  24 Aufgaben galt es zu lösen – dabei war die Stimmung gut und in diesem Jahr waren die Südschüler*innen besonders erfolgreich:

Zum zweiten Mal in Folge erzielte Inga Lang einen grandiosen ersten Platz, einen genialen zweiten Platz erreichte ihre Schwester Malin Lang, den dritten Platz teilen sich Hannes Grimm und Noah Karl. Und das bei über 800.000 Teilnehmer*innen alleine in Deutschland! Sie erhielten Sachpreise, da sie zu den deutschlandweit besten ca. 5 Prozent gehörten. Herzlichen Glückwunsch!

Aber auch alle anderen Kängurus gingen nicht leer aus – sie erhielten ein Spiel und eine Urkunde.